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Skispringerinnen vor Olympia-Debüt

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Ulrike Gräßler
Ulrike Gräßler zählt zu den besten Skispringerinnen © dpa

London - Nach fünfjähriger Wartezeit stehen die Skispringerinnen vor ihrer Olympia-Premiere bei den Winterspielen 2014 in Sotschi. Auch diverse andere Disziplinen hoffen auf ihre Aufnahme.

IOC-Präsident Jacques Rogge wird das Skispringen der Frauen nach dpa-Informationen am Mittwoch in London endgültig ins olympische Programm aufnehmen. Auch die Disziplinen Ski-Halfpipe, Slopestyle für Snowboarder und Alpine, Mixed-Staffelrennen im Biathlon und Teamwettbewerbe im Rodeln und Eiskunstlaufen hoffen, bereits in Sotschi olympisch zu sein.

Diese Wintersportarten sind olympisch

Die 15-köpfige Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hatte sich im Oktober in Acapulco positiv für die Aufnahme aller sieben Disziplinen ausgesprochen, aber den Nachweis ihrer Olympia-Tauglichkeit gefordert. Rogge wurde gleichzeitig die Befugnis erteilt, die Aufnahme neuer Disziplinen alleinverantwortlich entscheiden zu können. An diesem Mittwoch will der Belgier für Klarheit sorgen, damit die Olympia-Macher in Sotschi möglichst viel Zeit für nötige Veränderungen ihrer Pläne haben.

Für die Skispringerinnen geht damit eine nervenaufreibende Warterei zuende. Bereits zweimal hatte die Ringe-Regierung den fliegenden Damen aus “technischen Gründen“ den Olympiastart verwehrt. Es fehle die breite Basis und die Leistungsunterschiede seien zu groß, hieß es in der offiziellen Begründung. Selbst eine Klage wegen Diskriminierung vor dem Obersten Gerichtshof Kanadas wurde vor den Vancouver-Spielen abgelehnt. Das IOC wollte eine positive Entwicklung sehen. Diese scheinen die Skispringerinnen mit ihrer zweiten WM in Oslo erbracht zu haben.

dpa

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