Weltcup, Parallel, Herren, Qualifikation. Stefan Luitz aus Deutschland in Aktion
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Skirennläufer Stefan Luitz aus Deutschland in voller Geschwindigkeit

Von Anfang an auf hohen Rängen

Stefan Luitz: Alle Infos zum deutschen Skirennfahrer - seine Karriere und Erfolge 

Stefan Luitz sicherte sich schon in jungen Jahren regelmäßig die obersten Platzierungen. Seit er 15 Jahre alt ist, ist der Skirennläufer Teil des DSV.

Am 26. März 1992 kam Stefan Luitz zur Welt. Der Skirennläufer wuchs in Bolsterlang auf und machte demzufolge auch beim SC Bolsterlang seine ersten Schritte in Richtung Sportlerkarriere. Der Slalom, vor allem der Riesenslalom, kristallisierte sich als seine Paradedisziplin heraus. Schon als Kind sicherte sich Luitz die obersten Ränge, unter anderem bei den Clubmeisterschaften und den Deutschen Meisterschaften. Im Alter von 15 Jahren wurde er schließlich vom DSV aufgenommen. Ebenfalls 2007 trat der junge Sportler dann erstmals bei FIS-Rennen an.

Kurz nach seinem ersten Einsatz beim Europacup im Januar 2009, feierte er erstmalig einen großen internationalen Erfolg. Beim European Youth Olympic Festival in Szczyrk landete er beim Riesenslalom auf dem zweiten Platz. Eine weitere Silbermedaille folgte bei den Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Les Houches.

Stefan Luitz beim Welt- und Europacup sowie der Weltmeisterschaft

Dank seiner guten Leistungen in der Vorbereitung für die Saison 2010/ 2011 konnte sich der Skirennläufer für die Teilnahme beim Weltcup qualifizieren. Am 8. Januar 2011 stand sein erstes Rennen an, doch bereits im ersten Lauf schied Stefan Luitz aus.

Die Saison endete für ihn ohne Weltcupergebnis, nichtsdestotrotz erhielt er eine Nachnominierung für die Weltmeisterschaft 2011. Er reiste als Ersatzfahrer für den Teamwettbewerb nach Garmisch-Partenkirchen und trat außerdem beim Riesenslalom an. Dabei erreichte der Skirennläufer den 29. Platz.

Auf seinen ersten Podestplatz im Europacup schaffte es Stefan Luitz in der Saison 2011/ 2012 in Trysil. Nur einen Tag später gelang ihm eine Erstplatzierung. Insgesamt landete Luitz sechsmal auf dem Podest und sicherte sich somit den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Die ersten Weltcuppunkte des Skirennläufers und seine Teilnahme bei Olympia

Die ersten Weltcuppunkte ließen nach dem Europacup nicht mehr lang auf sich warten. Am 26. Februar 2012 qualifizierte sich der Skirennläufer im Riesenslalom im Crans-Montana zum ersten Mal für den zweiten Durchgang und gewann seine ersten Punkte mit einem 29. Platz. Die Saison krönte er mit seinem zweiten Platz bei der Deutschen Skimeisterschaft in der Super Kombination. Nur 0,18 Sekunden trennten ihn vom Titel als Deutscher Meister.

Die Olympischen Winterspiele 2014 ließ sich Stefan Luitz ebenfalls nicht entgehen. Im ersten Durchgang erreichte der Sportler den zweiten Rang, doch ihm unterlief ein Fehler. Am letzten Tor fädelte er vor dem Ziel ein und wurde deshalb disqualifiziert. An dieses sportliche Großereignis schlossen sich unter anderem folgende Platzierungen im Weltcup an:

  • Platz sieben im Riesenslalomweltcup 2016/ 2017
  • Platz 23 im Gesamtweltcup 2016/ 2017
  • Platz 33 im Slalomweltcup 2016/ 2017

Stefan Luitz nach einer Verletzungspause und sein Disqualifikationsfall 2018

2018 war eine erneute Teilnahme des Skirennläufers bei Olympia geplant, allerdings musste er der Veranstaltung aufgrund eines Bänderrisses fernbleiben. Diese Verletzung erlitt er im Riesenslalom von Alta Badia, nachdem er in den ersten beiden Durchgängen Platz drei und zwei belegt hatte.

Am 2. Dezember 2018 meldete sich Stefan Luitz aus seiner Verletzungspause zurück. Beim Riesenslalom von Beaver Creek sorgte er mit seinem Sieg vor Thomas Tumler und Marcel Hirscher für eine Überraschung. Allerdings ereignete sich ein erneuter Disqualifikationsfall.

Der Skirennläufer wurde mit Sauerstoff versorgt. Das verstieß zwar nicht gegen die Antidopingregeln der WADA, allerdings gegen die der FIS. Deshalb wurde Luitz im Dezember vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der DSV erhob Einspruch dagegen und bekam am 15. März Recht. Der Sieg wurde Luitz wieder offiziell zugesprochen, denn man entschied, dass der WADA-Code Vorrang hat.

Von Sophie Neumärker

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