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Strahlender Sieger: Wieder einmal lief niemand schneller als Martin Johnsrud Sundby.  

Bester Deutscher auf Rang 16

Sundby gewinnt zum dritten Mal die Tour de Ski

Val di Fiemme - Norwegens Skilanglauf-Star Martin Johnsrud Sundby hat zum dritten Mal in Serie die Tour de Ski gewonnen.

Der 31 Jahre alte Gesamtweltcupführende setzte sich auf dem neun Kilometer langen Schlussanstieg im italienischen Val di Fiemme mit dem Rekord-Vorsprung von 3:09,9 Minuten auf seinen Landsmann Finn Haagen Krogh durch. Dritter wurde der Russe Sergej Ustjugow (+3:30,6).

Den bislang größten Abstand bei der Tour hatte zuvor der Tscheche Lukas Bauer, der 2008 am Ende 2:47,3 Minuten vor dem zweitplatzierten Rene Sommerfeld (Zittau) lag. Sundby war bereits mit einem Vorsprung von 2:51,5 Minuten auf Petter Northug (Norwegen) in die achte und letzte Etappe gegangen. Auf der bis zu 28 Prozent steilen Kletterpartie in Val di Fiemme baute er diesen sogar noch aus.

Bester Deutscher war Andreas Katz (Baiersdorf/+8:40,9), der als 16. einen Platz vor Teamkollege Jonas Dobler (Traunstein/+8:51,4) ins Ziel kam.

Auch bei den Damen kam die Siegerin der Tour de Ski aus Norwegen. Therese Johaug gewann den Wettbewerb zum zweiten Mal. Die 27-Jährige fing auf der neun Kilometer langen Schlussetappe mit Bergankunft auf der Alpe Cermis ihre bis dato führende Teamkollegin Ingvild Flugstadt Östberg noch ab und krönte sich mit 2:20,9 Minuten Vorsprung nach ihrem Triumph 2014 erneut zur Gesamtsiegerin. Beste Deutsche war Stefanie Böhler (Ibach/+12:38,7) auf Platz 16.

 Topfavoritin Johaug absolvierte den bis zu 28 Prozent steilen Anstieg in Val di Fiemme zum sechsten Mal in Folge als Schnellste und ließ damit trotz zuvor 38,7 Sekunden Rückstand auf Östberg keinerlei Zweifel an ihrem Gesamterfolg aufkommen. Heidi Weng (+3: 13,9) als Dritte machte den norwegischen Dreifachsieg auf dem achten und letzten Teilstück des prestigeträchtigen Etappenrennens perfekt. 

Sandra Ringwald (Schonach-Rohrhardsberg/+13:38,4) verbesserte sich zum Abschluss um zwei Plätze auf Rang 20. Denise Herrmann (Oberwiesenthal/+14:05,0) belegte in der Endabrechnung Platz 22.

SID

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