Sven Hannawald und sein „3,97 m“-Stapel.
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Sven Hannawald und sein „3,97 m“-Stapel.

„Meinen Gedanken freien Lauf gelassen“

„Fühlt sich an wie 200 Meter Skifliegen“: Sven Hannawald hat an ungewöhnlichem Hobby enorme Freude

  • Andreas Knobloch
    VonAndreas Knobloch
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Sven Hannawald ist im Skisprung-Ruhestand, hat aber nun ein neues Hobby entdeckt, was ihm ein ähnliches Gefühl wie Fliegen gibt - laut eigener Aussage.

München - Wenn Sven Hannawald im Wintersport-Zirkus dabei ist, dann meist am Mikrofon als Experte. Der Vierschanzentournee-Sieger, der 2002 als erster Adler überhaupt alle vier Springen gewinnen konnte, hat seine Karriere schon lange beendet. Startet er jetzt eine neue im Kapla-Steine-Stapeln? Wer weiß, zumindest ist er davon hin und weg.

Hannawald zeigt nämlich seinen Fans ein Bild vom vergangenen Wochenende, an dem er selbst bei seinem Hobby über sich hinauswuchs. So wie es aussieht, hat der ehemalige Skispringer in seinem Garten die neue Leidenschaft Kapla-Steine-Stapeln entdeckt. Und der Turm geht fast vier Meter hoch.

Sven Hannawald ist auf knapp vier Meter glücklich

Er schrieb dazu: „3,97 Meter fühlt sich an wie ... 200 Meter Skifliegen .... Kennt ihr Kapla Steine? Ich bisher nicht und meinen Gedanken gleich mal freien Lauf gelassen.“ Der Stapel scheint nicht das einzig kuriose an dem Foto zu sein, wie eine Frau in den Kommentaren anmerkt. „Ich finde den Turm dahinter viel lustiger ... Eine Treppe aus einem Tisch und einer Mülltonne“, schreibt sie. Dafür hat Hannawald eine Erklärung parat. „Ging nicht anders, gab keine Leiter“.

Sven Hannawald und die Kapla-Steine - was ist das überhaupt?

Der ehemalige Skispringer dürfte mit der Höhe kein Problem haben. Dass die Hannawalds mal eine Leiter brauchen, merkt auch ein weiterer Follower an. Nach getaner Arbeit gab es noch ein Belohnungs-Bier.

Kapla Steine kommen ursprünglich aus dem Niederländischen. Das Wort Kapla setzt sich aus dem Wort Kabouter Plankjes (Wichtelhölzchen) zusammen. Die ursprüngliche Geschichte dahinter beschreibt der Hersteller wie folgt auf der Homepage: „Während einer Reise nach Südfrankreich Ende der 60er Jahre erliegt Tom van der Bruggen dem Charme einer Bauernhofruine und beschließt, diese in ein Schloss zu verwandeln. Mithilfe von Holzbauklötzen versucht er, ein Modell für sein Bauprojekt anzufertigen, um damit zu visualisieren, was alles geschaffen werden muss. Doch die Holzblöcke sind zu grob um ein genaues, realistisches Modell zu bauen und er beschließt, seine eigenen Bausteine zu erfinden. So entstanden die wunderbaren KAPLA Plättchen, mit denen man wirklich alles bauen kann.“ (ank) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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