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Nach dem chaotischen ersten Versuch in Oberstdorf soll am Montagabend ein zweiter Anlauf gemacht werden.

Vierschanzentournee

Oberstdorf: Auch Anlauf zwei ist nicht sicher

Oberstdorf - Der Ski-Weltverband FIS erwartet auch für das neu angesetzte Auftaktspringen der Vierschanzentournee am Montagabend schwierige, gegenüber Sonntag aber leicht verbesserte Bedingungen.

„Der Wind wird etwa um die Hälfte reduziert sein“, sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer am Mittag in Oberstdorf.

Erwartet werden Geschwindigkeiten von zwei Metern pro Sekunde sowie Böen von bis zu vier Metern pro Sekunde. „Bei vier Metern ist es nicht angenehm, einen Wettkampf zu steuern. Aber die Reduzierung macht es insgesamt sicherlich einfacher“, sagte Hofer. Zumindest der Schneefall soll diesmal keine Probleme bereiten.

Sollte erneut kein Wettkampf möglich sein, droht wie schon 2007/2008 eine „Dreischanzentournee“. „Dann müssen wir uns mit Oberstdorf und Garmisch zusammensetzen und einen neuen Zeitplan erstellen“, sagte Hofer. Der Dienstag bleibe aber schon aus logistischen Gründen ein freier Tag. Denkbar ist es, zwei Springen in Garmisch-Partenkirchen durchzuführen.

Schon vor sieben Jahren hatte es eine Tournee auf nur drei Schanzen gegeben: Ein Föhnsturm in Innsbruck hielt am 4. Januar 2008 die Athleten am Boden, in Bischofshofen fanden daraufhin zwei Wettbewerbe statt.

sid

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