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Andreas Wellinger.

Skispringen

Wellinger bei Comeback mit zweitem Silber

Almaty - Skispringer Andreas Wellinger hat bei der Junioren-WM in Almaty/Kasachstan seine zweite Silbermedaille geholt.

Bei seinem Comeback nach monatelanger Verletzungspause musste sich der Team-Olympiasieger aus Ruhpolding mit der deutschen Mannschaft nur den überlegenen Norwegern geschlagen geben. Bereits am Donnerstag hatte Wellinger, der Ende November im finnischen Kuusamo schwer gestürzt war, Platz zwei im Einzel belegt.

Das DSV-Quartett mit Wellinger, Paul Winter (Willingen), Martin Hamann (Aue) und Sebastian Bradatsch (Ruhla) lag mit 869,6 Punkten deutlich hinter Norwegen (893,3), Dritter wurde Japan (837,3). Wellinger, der damit weiterhin Argumente für eine Nominierung für die WM in Falun (18. Februar bis 1. März) lieferte, war stärkster Springer des deutschen Teams, besser waren nur Norwegens Einzelsieger Johann Andre Forfang sowie der Japaner Yukiya Sato.

Den letzten Sieg eines deutschen Quartetts bei der jährlich ausgetragenen Nachwuchs-WM hatte 2008 in Zakopane das Team um die späteren Olympiasieger Severin Freund und Andreas Wank geholt.

Zuvor hatten am Samstag die deutschen Skispringerinnen den Team-Wettbewerb gewonnen. Olympia-Teilnehmerin Gianina Ernst (Oberstdorf), Henriette Kraus (Aue), Pauline Hessler (Lauscha) und Anna Rupprecht (Degenfeld) setzten sich mit großem Vorsprung vor Russland und Japan durch.

Für den Deutschen Skiverband (DSV) waren es am vorletzten Wettkampftag die Goldmedaillen vier und fünf in Kasachstans ehemaliger Hauptstadt. Zuvor hatten sich im Skilanglauf Victoria Carl (Zella-Mehlis/Sprint und 5 km) sowie Florian Notz (Römerstein/15 km) die Titel gesichert. Notz wurde am Samstag im Skiathlon Vierter.

sid

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