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Felix Neureuther muss sich noch gedulden.

Schmerzen im Lendenwirbelbereich

Weltcup-Auftakt findet ohne Neureuther statt

München - Der verletzte Slalom-Vizeweltmeister Felix Neureuther muss mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Weltcup-Auftakt in Sölden verzichten.

„Das große Ziel ist, in Levi an den Start zu gehen. Sölden wird eher schwierig werden“, sagte der 30-Jährige am Dienstag in München. Im finnischen Levi findet am 16. November ein Slalom als zweites Weltcup-Rennen der WM-Saison statt, in Sölden (Österreich) steht am 26. Oktober ein Riesenslalom auf dem Programm.

Neureuther: Geduld ist nicht meine Stärke

Neureuther muss wegen erneuter Schmerzen im Lendenwirbelbereich derzeit eine Trainingspause einlegen. „Ich bin guter Dinge, dass es wird. Ich muss halt geduldig sein, auch wenn das nicht meine Stärke ist“, führte der Skirennläufer aus Partenkirchen weiter aus. Zuletzt hatte er sich einer intensiven physiotherapeutischen Behandlung unterzogen.

Matthias Berthold, Cheftrainer der deutschen Männer-Mannschaft, will Neureuther nicht unter Druck setzen. Er müsse „vernünftig sein und auf ein Rennen auch einmal verzichten“, sagte Berthold bei Sky. Die Zielsetzung gehe ohnehin „eher Richtung Winter hinein“. Man sei den Problemen von Neureuther, „die ihn schon Jahre begleiten, auf den Grund gegangen. Wir hoffen, dass sich schnell Erfolg zeigt.“

Bereits vor den Olympischen Spielen in Sotschi im Februar hatte Neureuther große Probleme mit dem Rücken. Die Schmerzen seien sein „ständiger Begleiter“, seit Jahren schon, sagte er damals im Gespräch mit dem SID. Bei der WM in Schladming 2013 etwa fuhr er mit bis zu 14 Spritzen am Tag - und wurde für die Tortur letztlich mit Slalom-Silber belohnt.

Der alpine Saisonhöhepunkt WM findet vom 2. bis 15. Februar in Vail/Beaver Creek in den USA statt.

sid

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