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Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster.

Skisprung-Bundestrainer zufrieden

Schuster: "Auf einer Skala von 1 bis 10 eine 8,5"

Bad Mitterndorf - Nach der Vierschanzentournee und Skiflug-WM zeigte sich der deutsche Skisprung-Bundestrainer im Interview durchaus zufrieden.

„Werner Schuster, die drei heißen Wochen der Saison mit Vierschanzentournee und Skiflug-WM sind Vergangenheit. Wie fällt Ihr Fazit aus?“

Werner Schuster (46, Skisprung-Bundestrainer): „Ich bin schon zufrieden. Auf einer Skala von 1 bis 10 hat die Mannschaft diese Phase mit einer 8,5 bewältigt. Wir haben eine tolle Tournee und jetzt eine gute Skiflug-WM gesprungen. Alle Wünsche sind aber nicht in Erfüllung gegangen.“

„Woran lag das?“

Schuster: „Es gibt im Moment einen Springer, der ist besser, und das ist Peter Prevc. In der Summe war das für uns dennoch eine tolle Geschichte.“

„Wie wichtig war es, die WM mit einer Medaille zu beenden? `

Schuster: `Es wäre eine unrunde Sache gewesen, wenn wir hier leer ausgegangen wären. Dazu war die Entwicklung der letzten Jahre zu gut, und dazu war die Saison bisher zu gut. Wir haben immer bei einer WM eine Medaille geholt. Ich bin froh, dass die Serie hält.“

„Rundum zufrieden sind Sie aber nicht?“

Schuster: „Wir wären natürlich im Einzel gerne näher dran gewesen. Severin hat sich hier aber noch gesteigert. Er ist wieder relativ nah dran. Es freut mich, dass er dem Team helfen konnte und auch das Team ihn nicht im Stich gelassen hat.“

„Ist für Severin Freund mit Blick auf den Sturz von Innsbruck eine Weltcup-Pause denkbar?“

Schuster: „Das muss ich mal mit ihm und dem Teamarzt besprechen. Er springt ja nicht schlecht, und jetzt kommt Zakopane, die Schanze mag er. Es könnte aber durchaus sein, dass er nochmal eine Pause einlegt.“

„Wer erhält in Polen den sechsten Startplatz?“

Schuster:  „Wir werden David Siegel in den Weltcup einbauen. Er hat nachgewiesen, dass er das Leistungsvermögen hat. Wir haben lange gewartet, dass ein junger Springer anklopft und wollen uns den Burschen mal näher anschauen. Das stachelt hoffentlich auch andere an, so etwas hat uns schon länger gefehlt.“

sid

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