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Die neue WSV-Spitze (v. l.): Sebastian Melerowitz, Anja Fagel, Susanne Deutinger und Roland Hannes.

WSV Langenpreising

Der Sohn löst den Vater ab

Der Wintersportverein (WSV) Langenpreising hat die Vereinsspitze nahezu komplett umgebaut: Der Name des neuen Vorsitzenden ist allerdings wohl bekannt.

Langenpreising – Der langjährige Vorsitzende Leo Melerowitz hatte seinen Rückzug von diesem Amt schon vor einem Jahr angekündigt. Einen Nachfolger fand er in der Familie: Sohn Sebastian. Er löst den Vater an der WSV-Spitze ab. Außerdem war das Amt des Vize neu zu besetzen. Roland Hannes ist Nachfolger von Georg Gumberger, der nicht mehr kandidierte. Und auch eine neue Schatzmeisterin gibt es: Anja Fagel löste Bernhard Hinfurtner ab. Die große Konstante im Vorstand ist Schriftführerin Susanne Deutinger, die wiedergewählt wurde.

Jochen Fagel wurde zum 2. Kassier, Sabine Brunnquell zur 2. Schriftführerin gewählt. Gerald Brunnquell leitet die Skischule, Katharina Langthaler ist für den Bereich Snowboard zuständig. Hilde Steinberger und Sabine Brunnquell sind für das Thema „Weiterbildung“ verantwortlich. Stefanie Melerowitz bleibt Jugendleiterin, Karl Sander kümmert sich um die Mitgliederverwaltung. Michael Braun ist Pressesprecher. Sebastian Bergmeier und Birgitt Völkl prüfen die Kasse. 23 Wahlberechtigte hatten an der Jahreshauptversammlung teilgenommen.

Die bestens vorbereiteten Wahlen zog der neue BLSV-Kreisvorsitzende Martin Weber in einer knappen Viertelstunde durch.

Der scheidende Kassier Hinfurtner berichtete, dass die Gemeinnützigkeit für den Verein weiter erhalten geblieben sei. Sein Kassenbericht ließ einen Vergleich mit dem Vorjahr nicht zu, weil der Abrechnungszeitraum aufs Kalenderjahr umgestellt worden war. 3000 Euro etwa erhalte der Verein an öffentlichen Förderungen, für die er dankbar sei, sagte Hinfurtner. 700 Euro hat der Verein in etwa drauf gelegt.

22 Übungsleiter haben im Stubaital an Fortbildungen teilgenommen und sich fit gemacht, berichtete Gerald Brunnquell, der melden konnte, dass es in der abgelaufenen Saison keine Verletzten gegeben habe. 322 Mitglieder hat der Verein aktuell, acht mehr als noch vor einem Jahr. Weber, selbst früher aktiver Skifahrer, war voll des Lobes. „Heidenrespekt vor euch“, formulierte er. 50 Prozent Jugendanteil sei eine richtig gute Zahl, lobte er weiter. Für ihn war es der Antrittsbesuch, und er warb für die Fachübungsleiterkurse, die demnächst anlaufen. „Ihr seid ein toller Verein“, schloss er.

Was die Fachübungsleiter angeht, nannte der neue Vorsitzende Sebastian Melerowitz auf Nachfrage die Zahl fünf, ergänzte aber, dass insgesamt 30 Aktive in der Lage und berechtigt seien, die Skikurse zu betreuen. Diese Zahl klinge hoch, aber man müsse bedenken, dass ab einer Gruppenstärke von acht bereits zwei Übungsleiter gefordert seien. Vor den Mitgliedern fasste er sich in seiner Antrittsrede kurz: „Packen wir’s an.“  Klaus Kuhn

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