Berlinale für Einstellung des Verfahrens gegen Dangarembga

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Berlinale für Einstellung des Verfahrens gegen Dangarembga

Die Festivalleitung der Berlinale hat sich hinter die Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga gestellt. Die 63-Jährige steht derzeit in ihrem Heimatland Simbabwe vor Gericht. „Als eine Institution, die sich weltweit für die Meinungsfreiheit und für die Freiheit von Kunst stark macht, fordern wir die Regierung Simbabwes dazu auf, Tsitsi Dangarembga und Julie Barnes freizusprechen beziehungsweise das Verfahren einzustellen“, teilte die Leitung der Filmfestspiele in Berlin am Donnerstag mit.
Berlinale für Einstellung des Verfahrens gegen Dangarembga
Berlinale: Neue Leiterin für Perspektive Deutsches Kino

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Berlinale: Hunderte Open-Air-Freikarten für Klinikpersonal

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Stieler: Wusste nichts von einem Drehbuchpreis der Berlinale

Die mit dem Silbernen Bären ausgezeichnete Autorin Laila Stieler wusste nichts von einem Drehbuchpreis der Berlinale. Sie sei vor zwölf Jahren das letzte Mal mit einem Film auf der Berlinale gewesen, sagte Stieler am Mittwoch nach der Preisverleihung. „Mir war bis kurz vor der Veranstaltung gar nicht klar, dass es einen Drehbuchpreis gibt.“ Bis zu diesem Moment sei sie nicht aufgeregt gewesen.
Stieler: Wusste nichts von einem Drehbuchpreis der Berlinale

Meltem Kaptan: Wollte Rolle nicht so witzig anlegen

Meltem Kaptan hat sich ihre mit dem Silbernen Bären ausgezeichnete Rolle im Drama „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ zunächst anders gedacht. „Also ganz ehrlich, ich wollte Rabiye Kurnaz gar nicht so witzig anlegen“, sagte Kaptan am Mittwoch in Berlin nach der Preisverleihung. „Ich habe mich tatsächlich am Original orientiert und tatsächlich auch gemerkt, dass dieses Lustige, diese Leichtigkeit, die sie bringt, einfach etwas ist, was typisch Rabiye ist und tatsächlich mir wirklich Kraft gibt, das Ganze überhaupt zu durchstehen.“
Meltem Kaptan: Wollte Rolle nicht so witzig anlegen

Autorin Stieler: Wusste nichts vom Berlinale-Drehbuchpreis

Die mit dem Silbernen Bären ausgezeichnete Autorin Laila Stieler wusste nichts von einem Drehbuchpreis der Berlinale. Sie sei vor zwölf Jahren das letzte Mal mit einem Film auf der Berlinale gewesen, sagte Stieler am Mittwoch nach der Preisverleihung. „Mir war bis kurz vor der Veranstaltung gar nicht klar, dass es einen Drehbuchpreis gibt.“ Bis zu diesem Moment sei sie nicht aufgeregt gewesen.
Autorin Stieler: Wusste nichts vom Berlinale-Drehbuchpreis

Roth: Berlinale hat Haltung gezeigt

Kulturstaatsministerin Claudia Roth sieht sich im Festhalten an den Berliner Filmfestspielen auch in Corona-Zeiten bestätigt. „Es war die richtige Entscheidung, die Berlinale trotz Pandemie live stattfinden zu lassen“, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch in einer Mitteilung. „Aus Liebe zum Film“ sei das Wagnis zusammen mit dem Berliner Senat und der Festivalleitung Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian angegangen worden.
Roth: Berlinale hat Haltung gezeigt

Berlinale: Comedienne Meltem Kaptan gewinnt Schauspielpreis

Sie spielt die Mutter des früheren Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz: Die Comedienne Meltem Kaptan gewinnt bei der Berlinale den wichtigsten Schauspielpreis. Der Goldene Bär für den besten Film geht an „Alcarràs“.
Berlinale: Comedienne Meltem Kaptan gewinnt Schauspielpreis

Berlinale zeichnet auch „The Novelist's Film“ aus

Die Erzählung „The Novelist's Film“ gewinnt in diesem Jahr den Großen Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Berlin. Der südkoreanische Regisseur Hong Sangsoo erzählt darin von einer Schriftstellerin, die im Laufe des Tages verschiedenen Menschen begegnet. Im vergangenen Jahr hatte der Filmemacher bereits den Drehbuchpreis für seinen Schwarz-Weiß-Film „Introduction“ gewonnen.
Berlinale zeichnet auch „The Novelist's Film“ aus

Drama „Robe of Gems“ gewinnt Preis der Jury

Bei den Filmfestspielen in Berlin hat auch das Drama „Robe of Gems“ eine Auszeichnung gewonnen. Der Film erzählt von drei Frauen in Mexiko, die auf unterschiedlichen Wegen mit dem Drogengeschäft in Konflikt geraten. Der Film von Regisseurin Natalia López Gallardo gewann am Mittwochabend den Preis der Jury.
Drama „Robe of Gems“ gewinnt Preis der Jury

Regiepreis der Berlinale geht an Claire Denis

Die Filmfestspiele in Berlin zeichnen die französische Regisseurin Claire Denis aus. Sie erhielt am Mittwochabend den Silbernen Bären für die beste Regie. Ausgezeichnet wurde sie für ihren Film „Avec amour et acharnement“ mit Juliette Binoche und Vincent Lindon. Darin geht es um eine Frau, deren Leben durcheinandergerät, als ein Ex-Partner wieder auftaucht.
Regiepreis der Berlinale geht an Claire Denis

Berlinale: Meltem Kaptan gewinnt Schauspielpreis

In Deutschland ist es ihre erste Kinorolle: Meltem Kaptan spielt die Mutter des früheren Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz. Dafür gewinnt die Comedienne, die in Köln lebt, nun den wichtigsten Schauspielpreis der Berlinale.
Berlinale: Meltem Kaptan gewinnt Schauspielpreis

Laila Stieler gewinnt Drehbuchpreis der Berlinale

Die deutsche Autorin Laila Stieler bekommt den Silbernen Bären der Berlinale für das beste Drehbuch. Sie wurde am Mittwochabend in Berlin für ihren Film „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ ausgezeichnet. Der Film von Regisseur Andreas Dresen erzählt, wie die Mutter von Murat Kurnaz versucht, ihren Sohn aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo zu befreien.
Laila Stieler gewinnt Drehbuchpreis der Berlinale

Ukraine-Krieg

Berlinale: Russische Künstler nicht pauschal ausgrenzen

Die Berlinale hat sich in der Debatte um Russland-Boykotte dagegen gewandt, Filmemacher oder Kulturschaffende aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit pauschal auszugrenzen. „Allzu oft vermitteln gerade ihre Arbeiten Kritik an den jeweiligen Regimen“, betonte das Filmfestival am Mittwoch. Die Berlinale positioniere sich daher eindeutig gegen einen generellen Boykott von kulturellen Werken aufgrund ihrer Herkunft, denn damit würde man auch viele kritische Stimmen unterdrücken.
Berlinale: Russische Künstler nicht pauschal ausgrenzen

Berlinale hat rund 156.000 Tickets verkauft

Die Berlinale hat in diesem Jahr angesichts der Corona-Auflagen weniger Tickets verkauft als üblich. In den Kinosälen sei wegen der Pandemie nur eine 50-prozentige Belegung der Sitze möglich gewesen, teilte die Festivalleitung am Dienstag in Berlin mit. „Dieses Angebot wurde begeistert angenommen und somit wurden insgesamt 156.000 Tickets verkauft.“
Berlinale hat rund 156.000 Tickets verkauft

Preise für Andreas Dresens Film und „Myanmar Diaries“

Andreas Dresens neuer Kinofilm „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ hat nach zwei Berlinale-Trophäen einen weiteren Preis gewonnen. Die Geschichte um den Guantánamo-Häftling Murat Kurnaz erhielt den Gilde Filmpreis, der von den deutschen Filmkunsttheatern verliehen wird. Der Amnesty International Filmpreis ging an „Myanmar Diaries“, wie die Berlinale am Donnerstag weiter mitteilte.
Preise für Andreas Dresens Film und „Myanmar Diaries“

Meltem Kaptan ist nach Berlinale-Erfolg überwältigt

Die Schauspielerin Meltem Kaptan (41) hat sich nach ihrem Berlinale-Erfolg überwältigt gezeigt. Sie werde ein paar Tage brauchen, um alles zu verarbeiten, sagte Kaptan am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Das alles sei wie eine Dampfwalze gewesen, aber im positiven Sinne.
Meltem Kaptan ist nach Berlinale-Erfolg überwältigt

Berlinale vergibt Goldenen Ehrenbären an Isabelle Huppert

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert ist mit dem Goldenen Ehrenbären der Berlinale ausgezeichnet worden. Die 68-Jährige war am Dienstagabend zur Verleihung in Berlin per Video von Paris aus zugeschaltet. Huppert musste ihren ursprünglich geplanten Besuch der Filmfestspiele kurzfristig absagen, weil sie positiv auf das Corona-Virus getestet worden war.
Berlinale vergibt Goldenen Ehrenbären an Isabelle Huppert

Kinomitarbeiter protestieren am Rande der Berlinale

Eine Gruppe von Mitarbeitern der großen Berliner Kinos hat am Rande der Berlinale für höhere Löhne demonstriert. „Wir machen aus Filmen erst Kino“ oder „Mindestlohn für alle = Tarifflucht durch die Hintertür“ stand auf den Transparenten der Gruppe am Potsdamer Platz. Die Dienstleistungsgesellschaft Verdi hatte die Aktion zu den bundesweiten Tarifverhandlungen organisiert.
Kinomitarbeiter protestieren am Rande der Berlinale

Lars Eidingers Bangen um Kussszene mit Isabelle Huppert

Schauspieler Lars Eidinger hat bei Dreharbeiten zum Film „À propos de Joan“ um einen Kuss mit seiner berühmten französischen Kollegin Isabelle Huppert gebangt. Am ersten Drehtag habe er ihr in seiner Rolle seine Liebe gestanden. „Das war schon in gewisser Weise eine Metaebene, weil ich auch die Chance genutzt habe für mich als Schauspieler, Isabelle Huppert meine Liebe zu gestehen“, sagte Eidinger am Dienstag in Berlin, wo der Film als Special Gala der Berlinale vorgestellt werden sollte.
Lars Eidingers Bangen um Kussszene mit Isabelle Huppert

Kinomitarbeiter protestieren am Rande der Berlinale

Eine Gruppe von Mitarbeitern der großen Berliner Kinos hat am Rande der Berlinale für höhere Löhne demonstriert. „Wir machen aus Filmen erst Kino“ oder „Mindestlohn für alle“ stand auf den Transparenten der Gruppe am Potsdamer Platz. Die Dienstleistungsgesellschaft Verdi hatte die Aktion zu den bundesweiten Tarifverhandlungen organisiert. „Den Servicekräften in den Filmtheatern fällt es zunehmend schwer, den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren“, erklärte Tarifsekretärin Martha Richards am Dienstag.
Kinomitarbeiter protestieren am Rande der Berlinale

Regisseur Taviani: Geschichten sind wie leere Säcke

Der Regisseur Paolo Taviani hat die Entwicklung einer Filmstory mit Bezug auf den Dichter Luigi Pirandello erläutert. „Geschichten sind im Grunde wie Säcke, zunächst einmal sind sie leer“, sagte der 90 Jahre alte Taviani am Dienstag während der Filmfestspiele in Berlin. „Sie bleiben auch leer, wenn man sie nicht kreativ füllt.“
Regisseur Taviani: Geschichten sind wie leere Säcke

„Nicht überleben, sondern leben“: „Bataclan“ bei Berlinale

Der spanische Regisseur Isaki Lacuesta hat von den bewegenden Dreharbeiten für seinen Film „Un año, una noche“ über den Terroranschlag auf den Pariser Konzertsaal „Bataclan“ berichtet. „Es war ein sehr emotionsgeladener Dreh“, sagte Lacuesta am Montag in Berlin, wo sein Film im Wettbewerb der Berlinale vorgestellt werden sollte.
„Nicht überleben, sondern leben“: „Bataclan“ bei Berlinale