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Ilse Aigner

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Ilse Aigner.

Ilse Aigner (CSU) ist Bayerns Wirtschaftsministerin. Alle Infos zu Aigner, die auch als mögliche Nachfolgerin von Ministerpräsident Horst Seehofer gehandelt wird.

Ilse Aigner ist eine bayerische Politikerin, die seit 2013 Wirtschaftsministerin Bayerns ist. Für sie ist es ein Weg zurück aus der Bundes- in die Landespolitik. Von 2008 bis 2013 war Ilse Aigner Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie war Horst Seehofer ins Berliner Ministeramt gefolgt. Wird sie auch seine Nachfolgerin in der Staatskanzlei?

Ilse Aigner - ihre politische Karriere

Schon 1983 ist Ilse Aigner in die Junge Union, die Jugendorganisation der CSU, eingetreten, seit 1985 war sie auch Mitglied der CSU. Von 1993 bis 1999 war sie stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union in Bayern, von 1995 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende im CSU-Kreisverband Rosenheim-Land. 1999 bis 2011 war sie stellvertretende Vorsitzende des CSU-Bezirksverbands Oberbayern, seit Juli 2011 ist sie Vorsitzende des mächtigen Bezirksverbands. Bei der Wahl zum Vorsitz erzielte sie damals 98,2 Prozent der Stimmen.

Seit 1995 ist Ilse Aigner außerdem Mitglied des CSU-Parteivorstands und seit 2007 auch des CSU-Präsidiums.   

Ilse Aigner als Abgeordnete

Ihr erstes Mandat hatte Ilse Aigner von 1990 bis 1998 im Gemeinderat von Feldkirchen-Westerham inne. Bis 1999 war sie außerdem Abgeordnete im Kreistag des Landkreises Rosenheim. Mit nur 29 Jahren, im Jahr 1994, wurde sie Mitglied des Bayerischen Landtags, wo sie zunächst bis 1998 blieb. Dort gehörte sie etwa dem Ausschuss für Bildung und Sport, dem Ausschuss für Eingaben und Beschwerden und dem Landessportbeirats an.

Im Jahr 1998 wurde sie dann erstmals in den Bundestag gewählt: Seitdem gelang es Ilse Aigner, immer als direkt gewählte Abgeordnete des Bundeswahlkreises Starnberg ins Parlament einzuziehen. Im Bundestag war Ilse Aigner unter anderem stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Landesgruppe (2002 bis 2005).  

Ilse Aigner im Bundestag - ein Überblick

1998 bis 2002 Sprecherin der CDU/CSU in der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements"
Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Tourismus
Stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss
Schriftführerin im Bundestag
2002 bis 2005 Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Landesgruppe
Mitglied im Haushaltsausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss
2005 bis 2008 Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung
Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss
Fraktionsvorstand

Obwohl Ilse Aigner bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009 die meisten Erststimmen aller deutschen Bundestagskandidatinnen erreichte, trat sie zur Bundestagswahl 2013 nicht wieder an. Sie kehrte stattdessen in die bayerischen Landespolitik zurück und kandidierte bei den Landtagswahlen 2013 im Stimmkreis Miesbach.

Ilse Aigner als Ministerin

Bevor Ilse Aigner aus Berlin nach Bayern zurückkehrte, gehörte sie als Ministerin sowohl dem Kabinett Merkel I als auch dem Kabinett Merkel II an. 2008 wurde sie als Nachfolgerin von Horst Seehofer Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Diesen Posten behielt sie auch im Kabinett Merkel II, im Oktober 2009 wurde sie zum zweiten mal vereidigt. Die Agrarministerin war 2008 das jüngste Mitglied in Merkels Ministerriege.

Am 30. September 2013 jedoch trat Ilse Aigner auf eigenen Wunsch von ihrem Ministeramt zurück, um in die Landespolitik zu wechseln. Nur einen Monat später wurde sie in Bayern stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin im zweiten Kabinett von Ministerpräsident Horst Seehofer.   

Ilse Aigner - was sie sonst noch macht

Neben ihrer politischen Karriere ist Ilse Aigner Vizepräsidentin des Landesverbands Oberbayern im Bund Deutscher Karneval (BDK). Von 2001 bis 2009 war sie Landesvorsitzende der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes.

Ilse Aigner privat - ihr Werdegang

Die Vorsitzende des CSU-Bezirksverbandes Oberbayern stammt aus Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim, wo sie 1964 geboren wurde.

Ihr Werdegang ist ungewöhnlich. Sie wechselte vom Gymnasium auf die Realschule in Bad Aibling, und machte dort 1981 die Mittlere Reife. Im Betrieb ihrer Eltern absolvierte sie dann eine Lehre zur Radio- und Fernsehtechnikerin. Bis 1988 arbeitete sie im Betrieb der Eltern als Gesellin, dann bildete sie sich an einer Technik-Fachschule zur Staatlich geprüften Technikerin, Fachrichtung Elektrotechnik, weiter. Bis 1994 war sie dann in der Entwicklung von Systemelektrik für Hubschrauber bei der Eurocopter Group tätig. Ilse Aigner ist ledig und hat keine Kinder. Seit Sommer 2013 ist Aigner solo. "Mein Freund und ich haben uns getrennt", sagte sie damals der Illustrierten Bunte. Schuld an der Trennung von ihrem Freund sei ihr zeitaufwändiger Beruf als Politikerin gewesen, erklärte Aigner damals.

Ilse Aigner bei Facebook

Ilse Aigner hat auch eine eigene offizielle Facebookseite, auf der sie über Termine berichtet, sich zur aktuellen Politik äußert, aber auch mal persönliche Fotos postet.

Ilse Aigner - so erreicht man sie - Die Termine der Ministerin

Wie alle Abgeordneten hat Ilse Aigner ein Landtagsbüro in München und ein Stimmkreisbüro in Otterfing, an das sich auch die Bürger wenden können. Über die Termine der Wirtschaftsministerin informiert das Staatsministerium auf seiner Internetseite.     

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