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Annegret R. mit ihrer Tochter im Jahr 2005.

Wie steht es um die Babys?

65-jährige Vierlingsmutter: "Mir geht es gut"

Berlin - Ihr Fall sorgte deutschlandweit für Aufsehen: Die 65-jährige Vierlingsmutter ist nach der Geburt wohlauf. Doch wie steht es um die Frühchen?

Die 65-jährige Annegret R. hat sich nach eigenem Bekunden bereits von ihrer Vierlingsgeburt per Kaiserschnitt erholt. „Mir geht es so weit auch gut“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Die künstlich gezeugten und zwischen 655 und 960 Gramm schweren Frühchen würden im Krankenhaus bestens versorgt. „Ich bin jeden Tag bei ihnen, alle hier kümmern sich ganz liebevoll und versorgen die Kleinen sehr gut“, sagte die Berlinerin, die jetzt 17-fache Mutter und siebenfache Großmutter ist.

Das Berliner Krankenhaus beurteilte die Überlebenschancen der 14 Wochen zu früh geborenen Kinder als gut. Sie werden in einem Brutkasten versorgt und laut Zeitung rund um die Uhr von Spezialisten betreut. Über eine Magensonde würden sie mit Muttermilch ernährt.

Das Bekanntwerden der Schwangerschaft von Annegret R. sorgte im April bundesweit für Aufsehen und auch Kritik. Auch unter unseren Usern wurde der Fall heftig diskutiert. Annegret R. hatte sich in der Ukraine aus Eizell- und Samenspenden im Labor gezeugte Embryonen einpflanzen lassen. Mediziner kritisierten die Entscheidung als sehr riskant und gefährlich für Mutter und Kinder. Viele Zuschauer und Leser warfen der 65-Jährigen Verantwortungslosigkeit vor.

dpa

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