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Imam Kamouss war mit dem Talk bei Günther Jauch nicht einverstanden.

Imam rechtfertigt sich auf Facebook

Abdul Adhim Kamouss fand Jauch-Talk "niveaulos"

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Berlin - Der Imam Abdul Adhim Kamouss will nicht warten, bis die Berichterstattung über seinen Auftritt bei Günther Jauch abflaut. Auf Facebook rechtfertigt er sich immer wieder.

Der Imam Abdul Adhim Kamouss hat sich dagegen entschieden, die heftige Kritik an seinem Auftritt im ARD-Talk "Günther Jauch" zu ignorieren. Statt abzuwarten, bis die Berichterstattung über ihn abflaut, postet er auf seiner Facebook-Seite immer wieder neue Statements.

In einem Post ärgert sich Abdul Adhim Kamouss über gereizte Kommentare der anderen eingeladenen Talkgäste. Zum Beispiel war dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, ein genervtes "Können Sie jetzt mal die Backen halten?" herausgerutscht.

Abdul Adhim Kamouss findet Äußerungen "niveaulos"

Abdul Adhim Kamouss kommentiert entrüstet auf Facebook: "Derartige Aussagen erwartet man nicht in einer seriösen Talkrunde bei ARD, und so war auch ich von der Niveaulosigkeit dieser Aussagen überrascht und enttäuscht."

Abdul Adhim Kamouss wirft der Redaktion der Talkshow "Günther Jauch" vor, dass er "nicht als gleichwertiger Gesprächspartner, sondern lediglich als Werkzeug eingeladen" worden sei, "das als Projektionsfläche aller Vorbehalte dienen sollte".

Abdul Adhim Kamouss: "Bin kein Salafist"

Der Imam, der regelmäßig in der umstrittenen Berliner Moschee „Al-Nur“ predigt, scheibt, er sei kein Salafist und dass er gegen die Radikalisierung arbeite und nicht die Einführung der Scharia in Deutschland anstrebe.

"Jauch"-Redaktion rechtfertigt altes Video

Er ärgert sich zudem darüber, dass ein zwölf Jahre altes Video von ihm in der Sendung gezeigt wurde. Darin hatte sich Abdul Adhim Kamouss über die Frauenrolle im Islam geäußert. Die Nachrichtenseite "Spiegel Online" berichtete am Montag, dass sie die "Jauch"-Redaktion mit der Frage konfrontiert hätte, wieso ein so altes Video gesendet worden war.

Gegenüber "Spiegel Online" begründete eine Sprecherin der Redaktion: "In der Diskussion über den Islam in Deutschland spielt das islamische Frauenbild stets eine große Rolle. Es war uns wichtig, diesen Aspekt in der gestrigen Sendung aufzugreifen." Mehr Angaben dazu machte sie nicht.

sah

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