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Jonathan Pine und Richard Onslow Roper besprechen Details eines Waffen-Deals in dessen Privatjet. 

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Das sind die sechs besten Krimi-Serien bei Amazon Video

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Auf den Spuren von Sherlock Holmes oder Dr. House in einer neuen Rolle - wir haben für Sie die sechs besten Prime-Serien in der Kategorie Krimi zusammengestellt. Suchtfaktor garantiert!

Wer sich beim Schauen von Serien Spannung wünscht, der ist im Genre Krimi genau richtig. Amazon Prime bietet in dieser Kategorie eine Auswahl an preisgekrönten Serien mit garantiertem Suchtfaktor. Wir haben für Sie unsere Favoriten zusammengestellt. 

The Night Manager

Episoden:                               1 Staffel, 6 Episoden

verfügbar bei Amazon Prime:  Staffel 1

Episodenlänge:                       42 Minuten

Darsteller:                              Hugh Laurie, Tom Hiddleston, Olivia Colman, Elizabeth Debicki

Über die Serie:

Während in Kairo der arabische Frühling herrscht, ist Pine mit dem Management eines örtlichen Hotels betraut. 

„The Night Manager“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von John le Carré. Dieser handelt vom ehemaligen Soldaten Jonathan Pine (Tom Hiddleston) und spielt während des Kalten Krieges. Jonathan Pine ist auch der Protagonist der Serie, allerdings spielt die in der Gegenwart - zunächst in Kairo während des Arabischen Frühlings. Während die Bevölkerung auf der Straße demonstriert, arbeitet Jonathan Pine als Nachtportier im Luxushotel Nefertiti. Dort residiert auch Sophie Alekan (Aure Atika), die Mätresse von Freddie Hamid (David Avery), Sohn einer der mächtigsten Familien des Landes. Alekan spielt Pine Beweise für illegale Waffengeschäfte ihres Liebhabers zu. In den Handel ist auch der Brite Richard Onslow Roper (Hugh Laurie) verwickelt, die Revolution droht ein blutiges Ende zu nehmen. Um das zu verhindern, übergibt Pine die Akten einem Bekannten aus der britischen Botschaft. Dadurch bekommt Angela Burr (Olivia Colman), eine Mitarbeiterin der britischen Regierung in London, Wind von der Sache und bringt Pine dazu, als Spion zu fungieren.

Rezension:

Pine und Ropers Entourage bei einem gemeinsamen Casino-Besuch. 

The Night Manager verspricht Spannung. Vielleicht nicht gleich von der ersten Sekunde an, aber welcher Pilot kann das von sich behaupten? Eine gewisse Grundanspannung herrscht aber ohnehin, weil vor den Toren des Hotels der Arabische Frühling in Form von Demonstrationen allgegenwärtig ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Protagonist immer wieder attraktiven Frauen begegnet, die aber jeweils mit einem Bösewicht liiert sind. Das kümmert Jonathan Pine aber jeweils nur kurz, sodass neben der eigentlichen Handlung – seiner Tätigkeit als Spion – ein zweiter Spannungsherd entsteht: Wann rastet der eifersüchtige Liebhaber aus?

Dieses Zitat bleibt hängen: 

„Ein Mann zu werden, das heißt zu erkennen, dass alles beschissen ist. Zu erkennen, wie man diese Beschissenheit feiert, das ist wahre Freiheit.“

Richard Onslow Roper

Elementary

Episoden:                               4 Staffeln, 88 Episoden

verfügbar bei Amazon Prime:  Staffel 1-3

Episodenlänge:                       42 Minuten

Darsteller:                              Jonny Lee Miller, Lucy Liu, Aidan Quinn, John Michael Hill

Über die Serie: 

Sherlock Holmes brütet über Fallakten. 

„Elementary“ ist eine moderne Fassung der Sherlock-Holmes-Geschichte. Holmes (Jonny Lee Miller) hat als Berater des Scotland Yard fungiert, ehe ihm seine Drogensucht zum Verhängnis wurde. Für eine Entzugskur kommt der exzentrische Brite nach New York, wo er sich im Anschluss an die Entgiftung auch niederlässt. Er arbeitet als Berater für das NYPD, gemeinsam mit Joan Watson (Lucy Liu), die Holmes' Vater als Begleiterin für den Entzug seines Sohnes engagiert hat. Zuvor hatte Watson als Chirurgin gearbeitet, jedoch ihre Zulassung eingebüßt, als einer ihrer Patienten auf dem OP-Tisch verstarb. Zwar bringt es das Duo auf beachtliche Ermittlungserfolge, Holmes' Exzentrizität bereitet Watson, Captain Tobias Gregson (Aidan Quinn) und seinem Präsidium aber immer wieder Schwierigkeiten.

Rezension:

Gemeinsam mit den Detectives des NYPD bespricht Holmes die Vorgehensweise in einem Fall. 

Seit knapp 130 Jahren begeistert der Mythos Sherlock Holmes die Menschen. Laut dem Guinness-Buch der Rekorde ist der Detektiv sogar die am häufigsten auf der Leinwand gezeigte Romanfigur. Während zahlreiche Verfilmungen zur Zeit des Autors Sir Arthur Conan Doyle spielen, stellt „Elementary“ eine gelungene Abwechslung dar. Den Reiz der Serie macht aber vor allem Jonny Lee Miller als Sherlock Holmes aus, der ebenso exzentrisch wie genial auftritt. Hochintelligent, eingebildet, hartnäckig, herablassend. Eben ein Genie mit Schattenseiten. Watson, seine Partnerin, denkt und arbeitet konventioneller und fungiert als eine Art Gegenpol zu Holmes.

Dieses Zitat bleibt hängen: 

„Glück ist ein beleidigendes, abscheuliches Konzept. Der Gedanke, es gäbe eine Macht im Universum, die auf Ereignisse zugunsten oder gegen einen einwirkt, ist nur lächerlich. Idioten verlassen sich auf das Glück.“

Sherlock Holmes

Bosch

Episoden:                                2 Staffeln, 20 Episoden

verfügbar mit Amazon Prime:  Staffel 1-2

Episodenlänge:                        60 Minuten

Darsteller:                               Titus Welliver, Jamie Hector, Amy Aquino, Annie Wersching, Lance Reddick,                                                     Madison Lintz, Sarah Clarke, Jason Gedrick

Über die Serie: 

Harry Bosch (Titus Welliver), Kriegsveteran und Detective beim LAPD, ist für Mord- und Raubfälle zuständig. Zunächst muss er sich wegen Schusswaffengebrauchs mit Todesfolge verantworten – die Hinterbliebenen des Toten hatten Zivilklage erhoben. So ist Bosch eigentlich vom Dienst suspendiert. Da er nicht von seiner Arbeit lassen kann, wird er in die Ermittlungen zum Fund einer Kinderleiche hineingezogen. Gefunden wurde die in einem Waldstück, die Obduktion ergibt, dass das Opfer über Jahre hinweg körperlichen Misshandlungen ausgesetzt worden war.

Rezension:

Harry Bosch bedient das Klischee eines Mordermittlers: Mit seiner Arbeit verheiratet, deshalb geschieden und durch und durch zynisch. Von den übrigen Detectives der Serie unterscheidet sich Bosch vor allem in seiner Arbeitsweise. Für ihn steht immer das Ergebnis im Vordergrund. Ob er seine Erkenntnisse den Vorschriften entsprechend gewinnt, gerät für ihn dabei immer wieder zur Nebensache. Dementsprechend unbeliebt ist er bei vielen seiner Kollegen, doch auch das setzt ihm nicht wirklich zu.

Dieses Zitat bleibt hängen:

„Jerry Edgar hätte sie eine 50/50 genannt - 50 Jahre alt und 50 Pfund Übergewicht.“ 

Harry Bosch

Lie to Me

Episoden:                                3 Staffeln, 48 Folgen

verfügbar mit Amazon Prime:  Staffel 1-3

Episodenlänge:                        42 Minuten

Darsteller:                               Tim Roth, Kelli Williams, Brendan Hines, Monica Raymund, Mekhi Phifer,                                                          Hayley McFarland                    

Über die Serie:

Als Partner sind Dr. Gillian Foster und Dr. Cal Lightman auf der Suche nach der Wahrheit. 

Protagonist der Serie „Lie to Me“ ist Dr. Cal Lightman (Tim Roth), ehemaliger Polizist und einer der führenden Experten in Sachen „Täuschungs-Aufdeckung“. Seine Forschung verfolgt den Zweck, bestimmen zu können, ob und wann jemand lügt. Gemeinsam mit Dr. Gillian Foster (Kelli Williams), einer anerkannten Psychologin, eröffnet Lightman schließlich ein Detektiv-Büro. Von dort aus löst das Duo gemeinsam Verbrechen.

Rezension:

Lightman ist hochintelligent und ein perfekter Lügner. 

Mithilfe von Körpersprache und Gesichtsregungen, die gerade einmal für eine Fünftelsekunde zu sehen sind, kann Dr. Cal Lightman die Wahrheit von einer Lüge unterscheiden. Auf der Suche nach diesen sogenannten Mikroausdrücken beobachtet er Vernehmungen potenzieller Straftäter. Oft werden eben diese Regungen durch Nahaufnahmen eingefangen, sodass der Zuschauer mitanalysieren kann. Dazu sogt Dr. Lightman zwischendurch immer wieder mit einem lockeren Spruch für Auflockerung. Genauso wie Lightmans Mitarbeiter Eli Loker (Brendan Hines): Er ist ein Anhänger der These der „radikalen Wahrheit“. Loker sagt immer das, was er denkt, was immer wieder für Lacher sorgt. 

Dieses Zitat bleibt hängen:

„Wissen Sie, wie man eine gestörte Persönlichkeit produziert? Ständiges Kritisieren und keinerlei Zuwendung. Das funktioniert einfach immer und überall.“

Dr. Cal Lightman

Navy CIS

Episoden:                                13 Staffeln, 306 Episoden

verfügbar mit Amazon Prime:  Staffel 1-12

Episodenlänge:                        42 Minuten

Darsteller:                               Mark Harmon, Michael Weatherly, Pauley Perrette, David McCallum, Sean                                                        Murray, Cote de Pablo, Rocky Carroll, Lauren Holly, Sasha Alexander, Brian                                                      Dietzen, Emily Wickersham

Über die Serie:

Special Agent Leroy Gibbs beim Verhör eines Verdächtigen. 

Der NCIS (Naval Criminal Ivestigative Service) ermittelt bei Verbrechen innerhalb der United States Navy und des United States Marine Corps. Leiter des Major Case Response Teams ist der wortkarge, ehemalige Marineoffizier Special Agent Leroy Jethro Gibbs (Mark Harmon). Zu seinem Team gehören Special Agent Anthony DiNozzo (Michael Weatherly), Special Agent Timothy McGee (Sean Murray) und Special Agent Kate Todd (Sasha Alexander). Zu Beginn der dritten Staffel wird letztere durch Special Agent auf Probe Ziva David (Cote de Pablo) ersetzt. Das Trio ermittelt an der Seite von Gibbs und begibt sich dadurch regelmäßig in gefährliche Situationen. In der Gerichtsmedizin stehen dem Team die forensische Spezialistin Abby Sciuto (Pauley Perette) und Gerichtsmediziner Dr. Donald Mallard (David McCallum) zur Seite.

Rezension: 

Navy CIS ist eine typisch amerikanische Krimi-Serie. Die Besonderheit besteht darin, dass sich die Ermittlungen von Gibbs Team auf Straftaten innerhalb militärischer Kreise beschränken. Im Ermittlungs-Alltag sorgt vor allem Tony DiNozzo für die nötige Auflockerung. Sei es durch Spitzen gegen McGee, Frauengeschichten oder durch eine seiner gefühlt tausend Anspielungen auf Film-Klassiker. Komisch veranlagt ist auch „Ducky“, der Gerichtsmediziner. Er liefert Folge für Folge Anekdoten aus seinem großen Erfahrungsschatz. 

Dieses Zitat bleibt hängen: 

„Verheiratete Männer leben nicht länger, es kommt ihnen nur länger vor.“

Anthony DiNozzo

Dexter

Dexter ist keine Krimi-Serie im herkömmlichen Sinne, Amazon führt die Serie aber unter dem Genre „Krimi“. 

Episoden:                                8 Staffeln, 96 Folgen

verfügbar mit Amazon Prime:  Staffel 1-8

Episodenlänge:                        42 Minuten

Darsteller:                               Michael C. Hall, Julie Benz, Jennifer Carpenter, Erik King, Lauren Velez, David                                                   Zayas, James Remar, C. S. Lee, Demond Harrington, Aimee Garcia

Über die Serie: 

Dexter arbeitet als Forensiker für die Polizei von Miami und ist gleichzeitig ein Serienkiller. 

Dexter Morgan (Michael C. Hall) arbeitet als Forensiker spezialisiert auf Blutspritzeranalyse für die Polizei von Miami: tagsüber. Nachts gibt er seinem Verlangen nach, dem Töten. Seinen Job bei der Polizei hat der Forensiker eigentlich nur aus zwei Gründen angenommen. Um potenzielle Opfer aufzuspüren und um den aktuellen Kenntnisstand der Polizei informiert zu sein. Dexter ist ein Serienmörder. Zwar kann er sich relativ gut beherrschen. Seinen „düsteren Begleiter“, wie er seine Mordlust nennt, kann er aber nicht einfach ablegen. Da sein Vater, ein ehemaliger Polizist, schon früh erkannt hatte, dass Dexter die Veranlagung zum Soziopathen hat, lehrte er ihn einen Kodex, statt ihn in einer Psychiatrie unterzubringen. Mit dem Kodex versuchte Dexters Vater, die Veranlagung seines Sohnes so zu steuern, dass die Gesellschaft davon einen Nutzen hat. Da er als Polizist Fälle bearbeitete, bei denen er sich der Schuld eines Täters sicher war, ihn aber nicht seiner gerechten Strafe zuführen konnte, überließ er diese Aufgabe von nun an seinem Sohn. Zudem erklärte er seinem Sohn, auf welche Art und Weise andere Serienmörder gefasst wurden, sodass Dexter diese Fehler vermeiden kann.

Rezension: 

Die Serie Dexter zeigt nicht nur die Handlungen eines Serienmörders. Immer wieder erhält der Zuschauer einen Einblick in die Gefühlswelt des Protagonisten. Das Wort „Gefühlswelt“ ist bei einem Soziopathen wie Dexter zugegebenermaßen nicht unbedingt zutreffend, gemeint ist der innere Kampf Dexters mit seinem „düsteren Begleiter“. Das ist zwar bisweilen etwas verstörend, gleichzeitig aber auch spannend. Besonders dann, wenn Dexter zu Interaktionen mit anderen Charakteren wie beispielsweise seiner Schwester gezwungen ist. In Situationen wie diesen muss er ein ums andere Mal seine Apathie überspielen.

Dieses Zitat bleibt hängen: 

„Ein herrlicher Tag. Zerstückelte Leichen zum Frühstück und eine leichte Regenwahrscheinlichkeit am Nachmittag.“

Dexter Morgan

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