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Andy Borg will den "Musikantenstadl" retten.

Volksmusikshow vor dem Aus

Andy Borg will für "Musikantenstadl" kämpfen 

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Graz - Der Sänger und Moderator Andy Borg kämpft mit einem flammenden Appell auf Facebook für den Erhalt seiner vom Aus bedrohten Volksmusikshow „Musikantenstadl“.

Er werde sich mit den Zuschauern für die Fortsetzung der von der Absetzung bedrohten ARD-Show einsetzen, kündigte der 53-Jährige am Donnerstagabend an. „Es lohnt sich immer, für eine Überzeugung, für eine Sache, erst recht für unseren Stadl zu kämpfen“, schrieb der als Adolf Andreas Meyer geborene Borg auf seiner Facebook-Seite.

Der Musikantenstadl zähle als "Mutter aller Volksmusikshows nach wie vor zu den erfolgreichsten und beliebtesten Samstagabend-Unterhaltungsshows". Er sei "außerdem die einzig verbliebene Volksmusik-Show, in der noch Talente gefördert werden, und somit eine der letzten TV-Plattformen für vielversprechende Musikkarrieren", so Borg. "Können vier Millionen Zuschauer am Samstagabend irren?", fragt der Moderator seine 66.542 Facebook-Anhänger. 

Das sind die beliebtesten TV-Moderatoren

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Gleichzeitig kritisiert er den "weiter um sich greifenden Jugendwahn in unserer Gesellschaft". Der durchschnittliche "Stadl"-Zuschauer ist laut Borg 68 Jahre alt. Für "diese Menschen, die aufgrund des demografischen Wandels eine immer größere Gemeinschaft bilden" gebe es immer weniger TV-Sendungen, sie dürften aber nicht vernachlässigt werden, immerhin seien sie "Gebührenzahler wie jeder andere auch". Für sie bedeute der Musikantenstadl ein Stück Heimat.

Eine auf 92 Tage angelegte und von Borg unterstützte Online-Petition mit dem Motto "Wir sagen Ja zum Musikantenstadl im TV" hat am ersten Tag 279 Unterstützer gefunden - 10.000 werden insgesamt benötigt. Eine gleichlautende Facebook-Seite, die am vergangenen Dienstag online ging, hat mittlerweile 5.928 Mitglieder.

ARD will im Frühjahr über „Musikantenstadl“ entscheiden

Die ARD will sich mit einer Entscheidung über die Zukunft des „Musikantenstadls“ Zeit lassen. Der offene Brief von Moderator Andy Borg ändere nichts an den Plänen, erst im kommenden Jahr endgültig zu entscheiden. „Es gibt derzeit Gespräche zwischen allen Beteiligten, auch auf Geschäftsleitungsebene“, teilte ein Sprecher in München mit. „Die finale Entscheidung, wie es weiter geht, wird im Frühjahr 2015 fallen.“

Der „Musikantenstadl“ ist eine der ältesten TV-Shows in Deutschland, er läuft als Eurovisionssendung auch in Österreich und der Schweiz. Über seine Zukunft nach 2015 wird bei den Sendern in den drei Ländern derzeit debattiert.

dpa/hn

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