Der Angriff des "gefallenen Engels"

München - Die Bilder erinnern an den Weltjugendtag vor drei Jahren. In der Kölner Innenstadt drängen sich die Menschen, ein riesiges Polizeiaufgebot gewährleistet die Sicherheit des Papstes. Doch diesmal handelt es sich um die Kulisse eines fiktiven Dramas.

In dem RTL-Thriller "Das Papstattentat", der an diesem Sonntag (20.15 Uhr) zu sehen ist, wird das Oberhaupt der Katholiken von einem Mordkomplott bedroht. Killer Rami Hamdan (Heiner Lauterbach), hat den Auftrag angenommen, den Heiligen Vater zu töten ­ für 25 Millionen Dollar. Aber Hamdan hat noch ein anderes Motiv, das im Laufe des Films immer deutlicher wird.

Mit Rainer Matsutanis Film "Das Papstattentat" will RTL

am Sonntag dem ARD-"Tatort" Konkurrenz machen

Zum Schutz des Papstes, der hier Clemens Paul I. heißt, haben sich Spitzenkräfte aus dem Vatikan und dem Bundeskriminalamt zusammengetan. Geleitet wird die BKA-Truppe von Sara Stertz (Gesine Cukrowski) und Frank Dabrock (Max von Thun). Aus dem Vatikan ist der Sicherheitsexperte Andrea Conti (Jean-Yves Berteloot) angereist, der später von seinem Chef Paolo Naldini (Gottfried John) unterstützt wird.

Erste Hinweise, dass ein Attentat auf den Papst geplant ist, verdichten sich, als zwei mit Kontrollen beauftragte Polizisten tot aufgefunden werden. Den Sicherheitskräften wird klar, dass der Attentäter schon am Ort des Geschehens ist. Bald kennen sie auch seine Identität. Rami Hamdan, in Deutschland und im Libanon aufgewachsen, hat im libanesischen Bürgerkrieg gegen christliche Milizen gekämpft und gilt als perfekter Schütze.

Der Kirchenmann Andrea Conti war schon vor all diesen Hinweisen überzeugt, dass ein Anschlag bevorsteht. Denn vor 80 Jahren hatte eine Prophezeiung den Angriff eines "gefallenen Engels" auf den "Oberhirten" im "Haus des Herrn" vorhergesagt, der nur vom "letzten Aufgebot" verhindert werden könne. Ein Komet, der über Los Angeles gesichtet wird, bestätigt Conti in seiner Gewissheit.

Hauptdarsteller Lauterbach verspricht "spannendste Fernsehunterhaltung auf hohem Niveau". Regisseur Rainer Matsutani, der zuletzt den Pro Sieben-Thriller "Das Inferno ­ Flammen über Berlin" drehte, setzte ein Drehbuch von Holger Karsten Schmidt ("Die Sturmflut") um. Gedreht wurde in Köln und in Dortmund, im französischen Tours sowie in Südspanien.

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