Anne Will weist Kritik zurück

Frankfurt/Main - Die ARD-Moderatorin Anne Will hat Kritik an ihrer politischen Talksendung am Sonntagabend zurückgewiesen.

"Am Sonntag nach dem "Tatort" wollen die Zuschauer sehen, wie das politische Thema der Woche von den Persönlichkeiten der Woche diskutiert wird. Genau das machen wir", sagte Will der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Niemand habe jemals gesagt, sie solle alles anders als ihre Vorgängerin Sabine Christiansen machen. "Das wäre auch ein ziemlicher Blödsinn", sagte Will.

Ein internes Papier über die Polittalkerin hatte für Irritationen innerhalb der ARD gesorgt. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte am Donnerstag aus einem Bericht des neunköpfigen ARD-Programmbeirats zitiert, der bei Will "bislang keine deutlichen Änderungen gegenüber "Sabine Christiansen"" festgestellt habe. Das Papier stamme aus dem Spätsommer 2007 und sei ihrer Meinung nach veraltet, sagte Will der Sonntagszeitung. Dass es jetzt an die Öffentlichkeit gelangte, habe wohl damit zu tun, dass im "komplizierten Konstrukt" der ARD nicht immer alle dasselbe wollten.

Für Verbesserungen seien sie und ihre Redaktion offen, allerdings glaube sie, dass das Publikum das Konzept der Sendung annehme: "Wenn ich auf das Urteil der Zuschauer vertrauen darf, dann scheinen wir sehr viel richtig zu machen", sagte die Moderatorin. Durchschnittlich sehen 3,9 Millionen Menschen "Anne Will" im Ersten. Wills Talk startete im September 2007.

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