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Fußball-Fans freuen sich bei dieser EM sicherlich nicht nur über Tore.

Antennenfernsehen rüstet auf

Pünktlich zur EM mehr TV-Qualität

München - Das Antennenfernsehen geht mit dem EM-Start zu einem neuen Qualitätsstandard über. DVB-T2 HD heißt der Schlüsselbegriff. Vorerst sind sechs Programme dabei.

Ab Ende Mai wird die bisherige Technik DVB-T durch das neue Format DVB-T2 HD ergänzt. Zuschauer können dann beispielsweise die am 10. Juni beginnende Fußball-Europameisterschaft in hochauflösenden Fernsehbildern genießen - zunächst allerdings nur in 18 ausgewählten Regionen.

Sechs Programme sollen vorerst mit dem Übertragungsverfahren DVB-T2 HD zu empfangen sein, wie der Unterhaltungselektronikverband GFU am Dienstag mitteilte. Es sind die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie die privaten Sender ProSieben, Sat.1, RTL und Vox. Bis Frühjahr 2017 soll der Empfang auf 40 Sender ausgeweitet werden; ab Mitte 2019 sollen alle öffentlich-rechtlichen Programme dann bundesweit im neuen Format zu empfangen sein. 

Das ändert sich beim neuen Antennenfernsehen in HD.

"Wir freuen uns, dass DVB-T2 HD rechtzeitig vor dem Beginn der Fußball-Europameisterschaft startet", erklärte GFU-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Kamp. Die Spiele in Frankreich werden mit der neuen Technik ohne Kabelanschluss oder Satellitenschüssel in HD-Qualität übertragen.

Das wird benötigt:

Starten wird die neue Technik zunächst unter anderem in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet, Stuttgart, München, Frankfurt, Berlin oder Hamburg. Auch in Städten wie Braunschweig, Magdeburg, Aachen oder Saarbrücken werden Sender für DVB-T2 HD stehen. Insgesamt soll die Abdeckung in Norddeutschland vorerst etwas dichter sein als im Süden, wie die GFU mitteilte.

Zum Empfang wird ein geeignetes TV-Gerät benötigt: Voraussetzung sei ein DVB-T2-Empfangsteil sowie eine HEVC-Unterstützung, die aber bei den meisten neueren HD-Fernsehern schon vorhanden seien, erklärte die GFU. Für den Empfang der gemeinsam unter dem Namen freenetTV vermarkteten und verschlüsselten Privatsender wird außerdem ein Entschlüsselungsgerät benötigt.

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