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Das iPhone gefällt den Kunden. Dass Arbeiter dafür leiden, wird sie erschrecken.

Kinderarbeit und krasse Überstunden

So leiden Arbeiter fürs iPhone

Köln - Apple präsentiert sich als Vorzeige-Konzern. Doch RTL hat am Montag die miesen Arbeitsbedingungen in den Fabriken gezeigt: Überstunden und Kinderarbeit für das iPhone. 

Apple hat ein Problem. Und das liegt in den Fabriken und Minen seiner Zulieferer.

Wer für Apple arbeitet, hat es geschafft. Der Technologiekonzern hat ein gutes Image, gilt als fehlerlos und als beliebter, innovativer Arbeitgeber. Doch was die BBC in ihrer Dokumentation enthüllt, erschreckt die iPhone- und iPad-Kunden, die für neue Produkte in ewig langen Schlangen stehen und vor den Apple Stores übernachten. In der Reportage sind Szenen von miesen Arbeitsbedingungen zu sehen: in den Fabriken der Apple-Zulieferer in Asien. Das RTL-Magazin "Extra" hat am Montagabend unter dem Titel "Der Preis für Apples Luxusgeräte" Ausschnitte gezeigt.

Reporter der BBC haben mit versteckter Kamera in den chinesischen Produktionsstätten und bei den Rohstofflieferanten in indonesischen Zinn-Minen gefilmt.

Fließband-Arbeiter kämpfen gegen Müdigkeit

Chinesische Arbeiter stehen schwankend an den Fließbändern bei einem der wichtigsten Apple-Zulieferer: Pegatron in Shanghai. Sie kämpfen gegen die Müdigkeit an. Angeblich machten sie die krassen Überstunden "freiwillig". Die Reporter erfahren jedoch: Würden sich die erschöpften Arbeiter weigern, würden sie rausfliegen. In der Vergangenheit hätten sich verzweifelte Arbeiter das Leben genommen.

Kinderarbeit für Apples wichtigen Rohstoff

In anderen Szenen, in den Zinn-Minen in Indonesien filmt die BBC, wie Kinder für den Rohstoff leiden. Manche von ihnen graben mit den kleinen Händen nach Zinn. Ihr Arbeitsort ist aus einem weiteren Grund eine Gefahr: durch Lawinen aus Sand und Schlamm. Da Apple den Rohstoff aus vielen, auch kleinen Minen einkaufe, sei es schwer festzustellen, welche davon legal und welche illegal sind.

sah

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