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Congeniales Duo: Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, li.) und Dr. John Watson (Martin Freeman).

Drei neue Folgen

Sherlock Holmes ist wieder da!

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München - Sherlock ist Pflichtprogramm für Freunde exzellenten Fernsehens. Am Donnerstag startet im Ersten die dritte Staffel der BBC-Erfolgsserie. Die tz fasst die wichtigsten Fakten zu Sherlock zusammen:

Es ist erst drei, vier Jahre her, da war Sherlock Holmes etwas für Liebhaber von angestaubter ­Krimiliteratur. Oder für Kinder mit Hang zum ­Detektivspielen. Heute ist Sherlock Pflichtprogramm für Freunde exzellenten Fernsehens. Am Donnerstag (21.45 Uhr) startet im Ersten die dritte Staffel der BBC-Erfolgsserie. Die tz fasst die wichtigsten Fakten zu Sherlock zusammen – für Fans und welche, die es werden wollen.

Die Vorlage für die BBC-Serie "Sherlock"

Grundlage für die TV-Reihe sind die Detektivgeschichten des britischen Schriftstellers Sir Arthur Conan Doyle (1859 – 1930). Die Drehbuchautoren Steven Moffat und Mark Gatiss verlagern die Handlung in die Gegenwart und lassen Sherlock Holmes gemeinsam mit ­seinem Assistenten Dr. John Watson im heutigen London ermitteln.

Die Hauptfiguren in "Sherlock"

Sherlock Holmes wird von dem wunderbaren Benedict Cumberbatch gespielt, Watson von Martin Freeman. Wie in den Originalgeschichten auch ist Sherlock Holmes ein Detektiv, der der Polizei dank seiner außergewöhnlichen Beobachtungsgabe oft einen Schritt voraus ist. Er selbst beschreibt sich als „hochfunktionalen Soziopathen“ – und das trifft es ganz gut. Weitere bedeutende Figuren, die in die Fernsehserie übernommen wurden, sind vor allem der ewig ratlose Scotland-Yard-Inspektor Lestrade (Rupert Graves) und die Vermieterin Mrs. Hudson (Una Stubbs) sowie Sherlocks Erzfeind Jim Moriarty (Andrew Scott).

Was bei "Sherlock" zuletzt geschah

Das Ende der letzten Staffel, die Episode Der Reichenbachfall, hatte es in sich: Nach einem dramatischen Machtkampf zwischen Jim Moriarty und Sherlock Holmes schoss der Bösewicht sich in den Kopf, und der Detektiv warf sich vor den Augen Watsons von einem Hausdach in die ­Tiefe! Der Fall eines Helden, im übertragenen und im eigentlichen Sinn. Und dann war da noch diese letzte Einstellung: Watson am Grab seines Freundes, ein gebrochener Mann. Und im Schatten abseits: Sherlock Holmes … Dass der Meisterdetektiv London und ganz England wieder vor Schurken schützen würde, war also klar.

"Sherlock": So geht es jetzt weiter

Watson weiß nicht, ob er aus Freude in die Luft springen oder vor Wut platzen soll: Zwei Jahre nach dem vermeintlichen Tod seines Freundes will der Doktor seiner Geliebten Mary (Amanda Abbington) einen Heiratsantrag machen, als der Kellner des Nobelrestaurants sich plötzlich als Sherlock zu erkennen gibt. Der Meisterdetektiv ist quicklebendig! Um Moriarty auszutricksen, musste er sein eigenes Ableben vortäuschen. Nun ist er zurückgekehrt, um einen drohenden Terroranschlag in London zu vereiteln … Auch die dritte Staffel besteht aus drei Folgen, jeweils in Spielfilmlänge. Die Fans können sich auf mitreißende Episoden freuen – und auf einen erneuten Cliffhanger am Ende. Denn der, das sei an dieser Stelle schon mal verraten, ist wieder ein echter Schocker.

So erfolgreich läuft die Reihe

Am Anfang hat niemand an Sherlock geglaubt – die BBC verzichtete einst sogar auf die Ausstrahlung eines 60-minütigen Pilotfilms mit dem Londoner Meisterdetektiv, der Auftakt zu einer ganzen Serie sein sollte. Der Sender hielt ihn nicht für Erfolg versprechend. Wie falsch diese Einschätzung war, zeigte sich, als die BBC dann „nur“ drei Folgen mit einer Länge von je 90 Minuten sendete. Mehr als neun Millionen Zuschauer schalteten ein, die erste Staffel wurde in 180 Länder verkauft. In Deutschland schalteten über drei Millionen Zuschauer pro Folge ein. Eine vierte Staffel wird demnächst produziert, eine fünfte ist in Planung.

"Sherlock", Donnerstag, Pfingstsonntag und Pfingstmontag, 21.45 Uhr, ARD

Die 4. Staffel von Sherlock läuft ab dem 1. Januar 2017 in der BBC.

dpa / thy

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