Lichter gegen Jauch: Eindeutiger Sieger im Quotenduell zwischen „Bares für Rares“ und „Wer wird Millionär?“
Am Dienstagabend konnte „Wer wird Millionär?“ im Vergleich zur Kebekus-Show punkten. Doch wie lief das Quotenduell am Mittwoch – zwischen Günther Jauch und Horst Lichters „Bares für Rares“?
Köln/ Hürth – „Bares für Rares“ mit Gastgeber Horst Lichter (61) und „Wer wird Millionär?“ mit Moderator Günther Jauch (67) gehören zu den beliebtesten Sendungen im deutschen TV. Über Jahre schon erzielen die Formate große Erfolge für ZDF und RTL und sind regelmäßige Quotengaranten. Doch wer schneidet im direkten Vergleich besser ab? Am Mittwoch (6. September 2023) lief „Bares für Rares“ ausnahmsweise parallel zur Primetime.
Trotz Primetime-Tief: Diese Show liegt im Quotenduell klar vorne
Eigentlich finden die Trödelfans „Bares für Rares“ im Nachmittagsprogramm – dort verhökert TV-Koch Horst Lichter regelmäßig Kellerschätze für großes Geld an seine Händler. Am Mittwochabend konnten sich die Zuschauer über ein Sommer-Special des ZDF-Formats freuen – und das wurde wie immer zur besten Sendezeit, um 20:15 Uhr, ausgestrahlt. Obwohl das eigentlich bedeutet, dass noch mehr Menschen als nachmittags einschalten, erfolgte am gestrigen Abend die große Enttäuschung: Laut DWDL schalteten so wenige Zuschauer wie noch nie zur Primetime ein.
Während bei der ersten 20:15-Uhr-Ausgabe 2017 noch über sechs Millionen Menschen vor den TV-Bildschirmen saßen, konnte „Bares für Rares“ dieses Mal „nur“ 3,55 Millionen anlocken. Trotz der vergleichsweise ernüchternden Gesamtreichweite gab es Grund zur Freude: Im direkten Duell mit der Konkurrenz holte das ZDF einen Marktanteil von 15,6 Prozent – und somit den Tagessieg. Auch Günther Jauch mit einer neuen Folge des „Wer wird Millionär?“-Specials, in dem es um 3 Millionen Euro geht, konnte einpacken. 2,52 Menschen schalteten insgesamt ein, was einem Marktanteil von 13,8 Prozent entspricht.
3-Millionen-Special bei „Wer wird Millionär?“
Die Variante von „Wer wird Millionär?“ findet aktuell zum zweiten Mal statt. Die drei Millionen Euro konnte bisher aber noch niemand knacken. Insgesamt gibt es vier Sendungen, in den drei ersten Ausgaben treten die Kandidaten unter „normalen“ Bedingungen an, um sich einen Platz im Finale – in Show vier – zu erspielen.
Warten auf den nächsten Millionen-Sieger: Günther Jauch hofft auf mehr Zocker
Obwohl bei „Bares für Rares“ manchmal große Geldsummen für die Verkäufer rausspringen – und deswegen viel Bargeld im Studio zu finden ist, kommt bei „Wer wird Millionär?“ im besten Fall noch mehr Geld für die Teilnehmer zusammen. Immerhin geht es um eine Million Euro Gewinn. Allerdings konnten diese Summe bisher nur wenige Spieler mit nach Hause nehmen.
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„Der Hang zur Absicherung bei kleineren Beträgen hat zugenommen, sodass die Joker dann weiter oben fehlen“, erklärte Moderator Günther Jauch gegenüber RTL. Er erinnert sich noch an alte Zeiten, in denen die Kandidaten viel bereitwilliger Antworten „auf Risiko“ eingeloggt haben. Der 67-Jährige ist in der Regel mit Anzug und Krawatte im TV zu sehen, sein Kollege Horst Lichter überrascht aktuell mit neuem Look – doch warum trägt er mittlerweile Vollbart? Verwendete Quellen: DWDL, RTL