Der bayerische Robin Hood

München - Bayerns aktuell erfolgreichster und fleißigster Regisseur lebt wieder mal auf dem Filmset: Seit wenigen Tagen dreht Marcus H. Rosenmüller in München und Umgebung sowie in Niederbayern einen Film über den "Räuber Kneißl".

Diesen und eine weitere Produktion wolle er noch machen, erklärte Rosenmüller unlängst im Gespräch mit unserer Zeitung - dann wolle er sich "eher dem Schreiben" widmen. Für das aktuelle Projekt hat sich der Regisseur, dessen Debüt "Wer früher stirbt, ist länger tot" bislang gut 1,3 Millionen Menschen gesehen haben, das Leben des bayerischen Robin Hood Mathias Kneißl zur Vorlage genommen (wir berichteten).

Der lebte zwischen 1875 und 1902 und wurde als jugendlicher Wilddieb zum meistgesuchten Verbrecher Bayerns - und zum Held der einfachen Leute. Die Titelrolle hat Maximilian Brückner übernommen, der diese bereits in der Inszenierung des Theaterstücks am Münchner Volkstheater spielte. Rosenmüllers Film wird indes keine Adaption des Theaterstoffs werden - "es wird natürlich aber bestimmte Sachen geben, die im Stück auch vorkommen", sagt der Regisseur.

Neben Christian Lerch hat wiederum Karin Michalke am Drehbuch geschrieben. Den Film "Beste Zeit" nach ihrem Skript hat Rosenmüller Ende Juli in die Kinos gebracht. Er selbst wollte nicht mitformulieren: "Ich schreibe lieber Sachen, die ich komplett erfunden habe."

Auch ein Blick auf die übrige "Kneißl"-Crew zeigt, dass sich Rosenmüller auf bewährte Mitarbeiter verlässt: Stefan Biebl führte bereits bei "Wer früher stirbt" die Kamera, bei diesem Film war auch schon Jürgen Tonkel dabei. Kabarettist Andreas Giebel besetzte der Regisseur erstmals in "Beste Zeit". Weiter sind beim "Kneißl" Michael Fitz und Maria Furtwängler, Mavie Hörbiger, Brigitte Hobmeier und Sigi Zimmerschied zu sehen.

Bislang ist der Film als eine Produktion fürs Bayerische Fernsehen geplant - wie "Beste Zeit", der dann jedoch auch noch in die Kinos kam.

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