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"Fastnacht in Franken" in den Mainfrankensälen.

Fünfte Jahreszeit in gewohnter Umgebung

"Fastnacht in Franken" kann wie geplant stattfinden

Kitzingen - Lange stand es auf der Kippe, ob die "Fastnacht in Franken" wie gewohnt in den Mainfrankensälen in Veitshöchheim stattfinden kann. Nun gibt es Entwarnung für die Narren.

Update vom 5. Februar 2015: Bekannte Gesichter, Newcomer und eine neue Kulisse - auf das und vieles mehr dürfen Sie sich bei der "Fastnacht in Franken" 2015 aus Veitshöchheim freuen.

Der Bayerische Rundfunk muss für seinen Quotenschlager, die Fernsehsendung „Fastnacht in Franken“, nicht auf die gewohnte Umgebung verzichten. Die Bauarbeiten an den Mainfrankensälen in Veitshöchheim werden pünktlich abgeschlossen sein. „Sicher ist: Die Säle sind am 6. Februar fertig“, sagte der Präsident des Fränkischen Fastnachtverbandes, Bernhard Schlereth, am Freitag in Kitzingen.

Die Livesendung aus dem unterfränkischen Veitshöchheim ist ein Höhepunkt der „fünften Jahreszeit“ im Freistaat. Im vergangenen Jahr wurde quasi von der Baustelle aus übertragen.

Wer in der närrischen Sendung auftreten werde, stehe noch nicht fest, sagte Schlereth. Das werde in den nächsten vier bis sechs Wochen festgezurrt. Derzeit werde in den Vereinen auch wieder nach neuen Talenten gesucht. Die Sendung war bereits ein Sprungbrett für zahlreiche Komiker, darunter Michl Müller.

Auf das Altbekannte soll aber natürlich trotzdem nicht verzichtet werden. „Die Zuschauer warten eben immer auf die Klassiker, die sich bewährt haben“, sagte Schlereth weiter.

Die TV-Prunksitzung des Fastnacht-Verbands Franken ist ein Phänomen. Bundesweit schalten mehr als drei Millionen Zuschauer ein, wenn der kleine Ort vor den Toren Würzburgs, zur Narrenhochburg auf Zeit wird. Die Sendung lebt von ihrer ureigenen Mischung aus Wortwitz, Polit-Gags, Tanzgarden-Akrobatik und jeder Menge Lokalkolorit.

Zudem ist die Sendung auch eine Bühne für Bayerns Politiker. Das gesamte Landeskabinett wird eingeladen. Die meisten von ihnen kommen stets aufwändig kostümiert nach Veitshöchheim, darunter Finanzminister Markus Söder und Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein.

dpa

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