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Begegnungen mit Menschen, die Bayern prägen, waren für ­Carolin Reiber immer etwas Besonderes.

Warum sie das Aus ihrer Sendung bedauert

Der BR stellt Carolin Reibers "Bayerntour" ein

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München - Das Aus des TV-Klassikers "Bayerntour" im BR bedauert Moderatorin Carolin Reiber sehr. Sie hätte die Sendung gerne an einen Nachfolger weitergegeben.

Mehr als 200 Orte und Regionen zwischen Rhön und Karwendel, vom Bodensee bis zum Untermain hat sie bereist. Die Bayerntour mit Carolin Reiber ist seit über 20 Jahren fester und bei den Zuschauern überaus beliebter Bestandteil im Programm des Bayerischen Fernsehens. Doch wie das so ist mit TV-Klassikern – irgendwann ist Schluss. „In einem sehr angenehmen Gespräch mit Informationsdirektor Thomas Hinrichs wurde mir mitgeteilt, dass die Bayerntour eingestellt wird“, sagt Carolin Reiber im Gespräch mit der tz. „Zum einen aus Kostengründen, zum anderen, weil sie nicht mehr in das neue Programmschema passt“, so die Moderatorin. Anstelle der Bayerntour wird ab dem 11. April, wenn das neue Schema greift, mittwochs um 20.15 Uhr die politische Talksendung Münchner Runde im Wechsel mit Jetzt red i laufen. Dort werden Politiker und Bürger „aktuelle gesellschaftspolitische Themen live und auf Augenhöhe miteinander diskutieren“, teilte der BR gestern auf Nachfrage der tz mit.

Carolin Reiber hätte sich gewünscht, dass die Bayerntour fortgeführt wird – durchaus auch ohne ihre Beteiligung. „Ich hätte die Sendung gerne mal an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin ­weitergegeben“, erklärt die 75-Jährige.

Gelegenheit, sich von den Zuschauern im Rahmen einer großen Abschlusssendung zu verabschieden, hat Reiber nicht. Seit einigen Monaten bereits zeigt der BR nur noch Wiederholungen der Bayerntour (die nächste läuft am 6. April). Und so geht eine Kultsendung, die den Namen wirklich verdient – 20 Jahre halten sich nicht viele Formate – recht sang- und klanglos zu Ende. Schade – vor allem für die Zuschauer. Wie beliebt die Sendung war und ist, zeigt ein Blick auf die Quote: Die Wiederholungen erreichen immer noch sehr gute Werte von sechs, sieben, manchmal neun Prozent Marktanteil. Sogar gegen manch Champions-League-Spiel konnte sich die Bürgersendung behaupten.

Was hat die Bayerntour für ­Carolin Reiber persönlich ausgemacht? „Das Kennenlernen meiner Heimat in der schönsten Form“, lacht die Münchnerin. „Und die Begegnung mit Menschen, die unser Land prägen. Jede Bayerntour war etwas Besonderes.“

Die gute Nachricht für die Fans von Carolin Reiber: Der Abschied von der Bayerntour bedeutet nicht ihren Abschied vom Bayerischen Fernsehen. Anfang April findet die erste Redaktionssitzung für Weihnachten mit Carolin Reiber 2016 statt.

Stefanie Thyssen

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