Beinahe-Kollision zweier Hubschrauber über Bregenzer Seebühne

Bregenz - Während der ZDF-Übertragung vom Spiel Österreich gegen Deutschland ist es am Montagabend über dem Bregenzer Festspielgelände beinahe zu einer Katastrophe gekommen. Wie am Mittwoch durch einen Bericht der "Neuen Vorarlberger Tageszeitung" bekannt wurde, waren kurz vor dem Spiel zwei Hubschrauber über dem Bregenzer Festspielhaus fast kollidiert, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

"Nach Aussagen von Beteiligten betrug der Abstand zwischen den beiden Hubschraubern weniger als 100 Meter", bestätigte Vorarlbergs Sicherheitsdirektor Elmar Marent. Der SWR zitierte Augenzeugen, die von nur zehn Metern Abstand sprechen.

Ein Hubschrauber des österreichischen Innenministeriums war gegen 20.30 Uhr zu einem routinemäßigen Kontrollflug gestartet, während gleichzeitig ein Helikopter des ZDF Bilder vom EM-Studio auf der Seebühne aufnahm. Die Helikopter befanden sich auf Kollisionskurs, erst im letzten Moment reagierte der Pilot des Innenministeriums- Hubschraubers auf die bedrohliche Situation. Für Verwirrung dürfte ein dritter Helikopter im Luftraum über der Seebühne gesorgt haben, der hochrangige Gäste aus Deutschland einflog. Das soll nach APA- Angaben zu einem Kommunikationsfehler geführt haben.

"Ich will das nicht bagatellisieren. Wenn die sich berühren, passiert eine Katastrophe", sagte der Polizeichef. Es werde einen Bericht an die Flugbehörde und die Staatsanwaltschaft geben.

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