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Ex-ZDF-Meteorologe Ben Wettervogel ist tot.

Morgenmagazin zeigt Porträt

Wettervogel soll Kündigung verheimlicht haben

Berlin - Ben Wettervogel ist tot und die Menschen fragen sich: Warum hat er sich umgebracht – er wirkte so fröhlich? Laut "Bild" war er traurig und behielt seine ZDF-Kündigung für sich.

Der beliebte Fernseh-Meteorologe Ben Wettervogel, der eigentlich Benedikt Vogel heißt, ist am Montag tot in seiner Wohnung gefunden worden. Seine TV-Kollegen haben erschrocken und traurig reagiert. Das ZDF-Morgenmagazin hat in einem Porträt an seinen früheren Mitarbeiter erinnert. In einem Facebook-Post schrieb die Redaktion:

"Die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Kollegen Benedikt Vogel, vielen besser bekannt unter Ben Wettervogel, hat uns als Redaktion gestern zutiefst getroffen. Wir möchten mit einem kleinen Rückblick an einen geschätzten und liebenswerten Menschen erinnern."

Der Film bestand aus vielen zusammengeschnittenen Szenen, die Wettervogel bei der Moderation zeigten. „Du warst launig und herzlich - und ein toller Kollege“, hieß es weiter. In dem Film ist er zum Beispiel auf einer Rutsche, im Sturm und vor der Wetterkarte zu sehen. Am Ende des Beitrags wurde eingeblendet: „Danke für alles! Deine Kolleginnen und Kollegen.“

ZDF hat dem Meteorologen gekündigt

Wie die "Bild" in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, soll Wettervogel Alkoholiker gewesen sein. Seine Lebensgefährtin soll der Zeitung gesagt haben, dass Wettervogel eine Entziehungskur gemacht habe. Danach hätte er aber weitergetrunken, auch im Job. Das sei der Grund, weshalb ihn sein Arbeitgeber, das ZDF, im Sommer freigestellt und ihm später gekündigt hätte.

Wettervogel soll Lebensgefährtin nicht Wahrheit gesagt haben

Er habe seiner Lebensgefährtin nicht gesagt, was ihn bedrückt. Auf Job-Fragen hätte er "bockig" reagiert. In seiner Stammkneipe habe der gefeuerte Wetterexperte behauptet, er arbeite nun vorrangig hinter den Kulissen.

Die Lebensgefährtin hat laut "Bild" zuletzt am Sonntag etwas von Wettervogel gehört, in einer SMS mit unverdächtigem Text.

sah/dpa

Hilfe in der Not gibt es etwa bei der kirchlichen Telefonseelsorge (0800/1110111 und 0800/110222 oder online unter Telefonseelsorge.de.

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