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Martin (Hans Sigl) und Lilli (Ronja Forcher) haben unterschiedliche Ansichten.

Vorab-Kritik

Der Bergdoktor: Wie gut ist die neue Folge „Lebensangst“?

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Endlich eine neue Wendung im Familienstreit um Onkel Ludwig: In dieser Folge vom Bergdoktor wird klar, wie es weitergehen soll. Das liegt auch daran, dass Tochter Lilli ausspricht, was die meisten Bergdoktor-Zuschauer denken. 

Update vom 12. März 2018: Er spielte die Rolle des Dr. Roman Melchinger und kam bei einem Unfall am Sonntag ums Leben. Hier erfahren Sie, wie der "Bergdoktor" um Siegfried Rauch trauert.

Der Titel „Lebensangst“ zieht sich durch die gesamte neue Bergdoktor-Folge: Während Lisbeth Angst davor hat, Onkel Ludwig wieder auf den Gruberhof und in ihr Leben zu lassen, wird Lilli das Gefühl nicht los, dass in ihrem eigenen Leben nicht genug passiert. Frau Lennart, die Patientin von Bergdoktor Gruber, plagt hingegen die Angst vor einer neuen Chemotherapie - sie hat beschlossen, in die Schweiz zu gehen, um hier die Möglichkeit der Sterbehilfe zu nutzen. Ihre Schwester kann diesen Gedanken nicht ertragen und klammert sich an eine neue Therapiemethode, die ihr Doktor Gruber eröffnet. Zu groß ist auch bei ihr die Angst davor, ihr Leben alleine weiterführen zu müssen. 

„Der Bergdoktor“ am 1. Februar: ein Wechselbad der Gefühle

All das sorgt für Wirbel in den beiden Familien - man schreit sich an oder liegt sich tränenüberströmt in den Armen. Wie in jeder Folge erwartet die Zuschauer des Bergdoktors auch diesmal ein Wechselbad der Gefühle. Tiefe Trauer, Verzweiflung, Freude und Hoffnung folgen in kurzen Abständen aufeinander. Und: Natürlich darf auch in dieser Folge eine kleine Liebesgeschichte am Rande nicht fehlen. Manchmal geht das alles ein bisschen schnell und man fühlt sich als Zuschauer, als hätte man einen Teil der Handlung nicht mitbekommen. Dennoch wirkt das Ganze zum Großteil noch nicht überzogen, sondern bleibt menschlich und nahbar.

„Der Bergdoktor“: Endlich eine neue Wendung im Familienstreit auf dem Gruberhof

Mittlerweile dürften die meisten Zuschauer erwarten, dass Onkel Ludwig so schnell nicht wieder aus Ellmau verschwinden wird, sondern zumindest für eine Weile Teil der Bergdoktor-Besetzung bleibt. Umso wichtiger war es, dass in dieser Folge nach langem Hin und Her endlich geklärt wird, wie das passieren und Lisbeth davon überzeugt werden soll. Glücklicherweise kommt Hans Gruber auf eine Idee, die nur Vorteile für den Gruberhof hätte und Lisbeth zum Nachgeben zwingt. Während davor ganz schön viel Drama um diese Angelegenheit gemacht wird, funktioniert diese Überzeugungsarbeit von Hans nun verhältnismäßig einfach. Auch wird mittlerweile klar, dass hinter dieser Familienangelegenheit weit mehr steckt, als zu Anfang angenommen. Martin Gruber hat das Gefühl, dass seine Mutter einen Teil der Vergangenheit geheim hält. Das sorgt noch einmal für eine neue Wendung in dem Familienkonflikt, der bislang alle Folgen der Staffel bestimmte. Doch: Besonders aufmerksame Zuschauer könnten hier schon eine Vermutung haben, in welche Richtung das Geheimnis aus Lisbeths Vergangenheit eventuell führen könnte.

In der Klinik: Martin Grubers Kollege Alexander bringt wie immer Komik in die Handlung

Klinik-Arzt Alexander sorgt wie immer für eine amüsante Nebengeschichte und lockert die ansonsten sehr ernste Atmosphäre der Folge auf: Sein Adoptivsohn Jens-Torben ist ganz begeistert davon, selbst bald Arzt zu werden und schmiedet Zukunftspläne. Alexanders Frau kommt das erwachsene Verhalten des Jungen jedoch komisch vor und so bringt sie Alexander dazu, in Jens-Torbens ursprünglichem Kinderheim mehr über dessen Vergangenheit herauszubekommen. Was Alexander hier erfährt, kann er selbst kaum glauben: Ist er etwa der leibliche Vater von Jens-Torben? 

Tochter Lilli kritisiert Bergdoktor Martin Gruber

Bergdoktor Martin Gruber erhält indes eine Kritik von seiner Tochter Lilli (gespielt von Ronja Forcher): „Warum bist du immer nur für deine Patienten da und nie für deine Familie?“, wirft sie ihm an den Kopf. Martin Gruber präsentiert sich schließlich auch in dieser Folge wieder als Vorzeige-Arzt und organisiert für seine Patientin sogar eine Fahrt mit einem Heißluftballon. Zuhause fällt es ihm dagegen deutlich schwerer, die Wogen zu glätten. Tochter Lilli spricht also aus, was sich die meisten Bergdoktor-Zuschauer denken: Wieso predigt Martin Gruber als Bergdoktor stets, neue Chancen zu ermöglichen - hält jedoch selbst an der Vergangenheit fest? Dieser scheint über Lillis Aussage nachzudenken - und vielleicht ist das dann auch der Grund, warum der Bergdoktor seine Sturheit in dieser Folge endlich überwinden kann.

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