Matthias Brandt wird Jörg Hubes Nachfolger im Polizeiruf 110.

Ein Berliner folgt auf den Bayern Jörg Hube

München - Matthias Brandt, Sohn des Ex-Bundeskanzlers Willy Brandt, beerbt den verstorbenen Schauspieler Jörg Hube als Münchner „Polizeiruf 110“-Ermittler.

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Matthias Brandt, Sohn von Ex-Bundeskanzler Willy Brandt und in den letzten Jahren einer der gefragtesten deutschen Schauspieler, wird Nachfolger des in der vergangenen Woche verstorbenen Jörg Hube als Münchner „Polizeiruf 110“-Kommissar. Das bestätigte der Bayerische Rundfunk (BR) gestern. Allerdings wird Brandt seinen Dienst erst im kommenden Jahr antreten. In den beiden für dieses Jahr geplanten Folgen „Zapfenstreich“ und „Die Lücke, die der Teufel lässt“, wird Hubes bisherige Partnerin Stefanie Stappenbeck alleine ermitteln. Möglicherweise bekomme sie einen Assistenten zur Seite gestellt, hieß es gestern vom BR.

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Man habe schon länger von der schweren Erkrankung Hubes gewusst und „in enger Abstimmung“ mit dem Schauspieler die beiden für 2009 geplanten Folgen so entwickelt, dass er noch hätte mitwirken können. Auch die Entscheidung einer Neubesetzung für 2010 sei mit Hube abgestimmt gewesen. Der Sender verstehe Brandt „weniger als Nachfolger von Jörg Hube, denn als völlige Neuschöpfung“, so die zuständige Redakteurin Cornelia Ackers. Der 47-Jährige, der „sofort zugesagt“ habe, bringe eine ganz neue Farbe in das Spektrum der Ermittler, so Ackers gestern auf Anfrage unserer Zeitung.

Die von dem gebürtigen Berliner gespielte Figur werde voraussichtlich als „Neokonservativer“ eingeführt, als „distinguishter“ Ermittler mit perfekten Manieren. Der politische Hintergrund der Familie erlaube es, mit dem Darsteller Drehbücher kritisch zu diskutieren. Auch für sein soziales Engagement sei er bekannt. In der ersten Folge mit Brandt als neuem Kommissar werde es möglicherweise um Sterbehilfe gehen. Darüber, ob Stefanie Stappenbeck auch Brandts Partnerin sein werde, sei noch nicht entschieden. „Sicher ist, das nichts sicher ist“, so Ackers.

Von Rudolf Ogiermann

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