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Manfred aus Dachau steht auf High Heels - seine Angebetete Mila offensichtlich auch.

Bitte mit High-Heels: RTL II verkuppelt Frauen aus Osteuropa

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München – Giulia Siegel hat ihn verschmäht. Jetzt sucht der 43-jährige Manfred aus Dachau in einer umstrittenen TV-Kuppelsendung erneut nach seiner großen Liebe. Seine Traumfrau hofft er, in Osteuropa zu finden.

Der selbständige Versicherungsmakler Manfred aus Dachau will nicht länger allein sein. Deshalb sucht er am liebsten im Fernsehen nach einer passenden Partnerin. Schon im Sommer 2009 versuchte er auf diesem Weg, das Herz von Giulia Siegel zu erobern. In der Pro Sieben-Show „Giulia in Love?!“ kam er unter die letzten Elf, dann mochte sich die DJane nicht mehr mit ihm treffen.

Bei Giulia Siegel konnte Manfred aus Dachau 2009 in der Pro Sieben-Sendung "Giulia in Love" nicht landen.

Jetzt versucht der 43-jährige erneut, mit Hilfe des Fernsehens eine Frau zu finden – und zwar in der Ukraine. Die neue Kuppelsendung „Traumfrau gesucht“ startet am Montagabend um 21.15 Uhr auf RTL II und will Männer mit Frauen aus Osteuropa verbandeln. Vier männliche Singles, die in Deutschland kein Glück mit Frauen hatten, suchen jetzt in Russland, Rumänien und der Ukraine. Der Dachauer Versicherungsmakler Manfred ist einer von ihnen. „Viele deutsche Frauen kleiden sich nicht gut“, kritisiert er. Der 43-Jährige findet es schade, wenn sich Frauen nicht „für einen Mann zurecht“ machen und nur in Jeans, T-Shirt und Turnschuhen herumlaufen. Damen in High-Heels dagegen sprechen ihn mehr an. Deshalb schätzt er besonders an osteuropäischen Frauen, dass sie Wert auf ihr Äußeres legen und „familienorientiert“ sind.

Konkreter wird Kandidaten-Kollege Walther, der offenbar ein Problem mit selbstbewussten Frauen hat. „Die deutschen Frauen merken nicht, dass sie sich durch die Emanzipation mehr schaden als nutzen“, sagt er. Das klassische Verhalten zwischen Mann und Frau stecke im Unterbewusstsein. „Frauen, die versuchen, dies zu verändern, verunsichern die Männer.“ Doch Walther lässt sich überhaupt nicht verunsichern, auch nicht, als klar wird, dass seine peinlichen Geschenke bei den Damen nicht ankommen.

Die Show, die Single-Männer mit Frauen aus Osteuropa verkuppeln will, ist umstritten. So forderte etwa der gemeinnützige Verein „Terre des Femmes“ bereits Ende November in einem offenen Brief, die Sendung nicht auszustrahlen. Mit dem Show-Format würde der „Handel“ mit der „Ware“ Frau normalisiert. Außerdem würden so auf Benachteiligung angelegte Partnerschaften unterstützt. Was viele der Frauen aus Osteuropa nämlich nicht wissen: Seit dem 1. Juli 2011 muss die Ehe drei Jahre lang in Deutschland Bestand haben, bis die Frauen eine Aufenthaltserlaubnis bekommen, die unabhängig vom Ehemann ist. „Die Herren haben quasi ein dreijähriges Rückgaberecht bei Nichtgefallen der Ehefrau“, schreibt Sibylle Schreiber von Terre des Femmes in dem offenen Brief.

Versicherungsmakler Manfred trifft in der Ukraine gleich zwei Frauen: Die Blondine Mila und die erst 26-jährige dunkelhaarige Anamaria. Ob der Dachauer mit einer der beiden Damen tatsächlich sein Glück findet, will RTL II natürlich noch nicht verraten. Der Teilnehmer an der TV-Kuppelshow macht es jedenfalls spannend: Auf seiner Seite im sozialen Netzwerk Facebook hat er am 1. Dezember seinen Status von „Single“ in „in einer Beziehung“ geändert.

lot

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