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Ihr erster Fall führt sie in Bundeswehrkreise: Jörg Hube und Stefanie Stappenbeck , die Neuen vom BR -"Polizeiruf 110".

Bayerischer Rundfunk

Krimis und Heimatfilme

München - BR stellte seine fiktionale Produktionen des laufenden Jahres vor.

Mit vielen Krimis und einer Groteske um Braunbär Bruno geht der Bayerische Rundfunk (BR) ins neue Jahr. Allein am Sonntagabend um 20.15 Uhr ist er mit sechs Folgen der Krimireihen "Tatort" und "Polizeiruf 110" im Ersten vertreten. Beim "Polizeiruf" wird es heuer einen "Wachwechsel" geben. Statt Edgar Selge und Michaela May ermitteln künftig Jörg Hube und Stefanie Stappenbeck. Bei der Vorstellung der fiktionalen BR-Produktionen für Kino und Fernsehen gestern in München gab es von BR-Fernsehdirektor Gerhard Fuchs Blumen für die scheidenden und die neuen Kommissare.

Auch die fürs eigene Haus produzierte Reihe der Heimatkrimis wird fortgesetzt. So ermittelt Herbert Knaup in dem Film "Erntedank" im Allgäu, in Vorbereitung ist der Film "Sau Nummer vier" mit Johanna Bittenbinder, der in Niederbayern spielen wird. Einen modernen Heimatfilm, mit dem man sich - so der zuständige Redakteur Elmar Jaeger - von den Degeto-Produkten absetzen will, präsentiert der Sender mit dem Drama "Am Seil". Die zeitweise zur Farce geratene Jagd auf den Braunbären Bruno vor zweieinhalb Jahren thematisiert die Komödie "Der Bär ist los!" von Felix Mitterer (Buch) und Xaver Schwarzenberger (Regie), den der BR fürs Erste produziert hat.

In dem Fernsehfilm "Die Drachen besiegen" mit Amelie Kiefer, Gabriela Maria Schmeide und Michael Fitz erkrankt eine 17-Jährige an Leukämie. Verzweifelt sucht ihre Familie nach Wegen, ihr Leben zu retten. Mit plötzlicher Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg sieht sich ein junger Architekt (Max von Thun) in Oliver Dieckmanns Filmdebüt "Pizza und Marmelade" konfrontiert. Xaver Schwarzenberger greift in "Und ewig schweigen die Männer" die Sprachlosigkeit in einer langjährigen Beziehung auf. Der BR werde auch künftig fürs Erste "besondere Stücke" produzieren, die nicht einfach Unterhaltung böten, sondern "wichtige, gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, die uns alle bewegen", so Fernsehspielchefin Bettina Reitz.

Ein neues Standbein im Bereich Serie schaffen will der Münchner Sender mit "Franzi" von Matthias Kiefersauer über eine junge Frau (Jule Ronstedt), die der Untreue ihres Verlobten auf die Schliche kommt. Auch neue Folgen von "Der Kaiser von Schexing" von Franz Xaver Bogner über den alltäglichen Irrsinn in einem oberbayerischen Rathaus stehen in diesem Jahr noch auf dem Programm.

Cordula Dieckmann, Rudolf Ogiermann

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