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Das BR-Rundschau-Team: Die Moderatoren Till Nassif (l-r), Anouschka Horn, die Redaktionsleiterin der Rundschau Anja Miller und die Moderatoren Sophie von Puttkamer, Ursula Heller und Stefan Scheider.

Neues Studio - neue Technik

Das neue Wohnzimmer der BR-„Rundschau“

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München - Seit Jahrzehnten ist die „Rundschau“ das Nachrichten-Aushängeschild des Bayerischen Fernsehens. Jetzt soll dort vieles anders werden.

Wir hatten schon alle Ballett­unterricht“, lacht Ursula Heller. „Tanzen“ werden die Moderatoren voraussichtlich nicht müssen, sich aber sicher auch vor dem Tisch bewegen, sichtbar vom Kopf bis zu den Schuhen – und mit Händen, die Beschäftigung brauchen. Mit der Programmschema­reform beim Bayerischen Fernsehen ab 11. April (wir berichteten) bekommt auch die Rundschau-Familie ein neues Gesicht.

So sieht das neu gestaltete und technisch umgebaute BR-Rundschau-Studio aus.

Ein halbrunder, nach links sanft abfallender Tisch, der ein wenig an die Optik des ZDF-Nachrichtenstudios erinnert, steht im Zentrum des neuen Studios, das BR-Blau wird durch eine Holzplatte ergänzt, geschreinert in den eigenen Werkstätten, wie Redaktionsleiterin Anja Miller bei der Präsentation am Dienstag in München-Freimann betont. Den Hintergrund bildet eine in hellem Grau gehaltene, stilisierte Weltkarte. Vor allem in der auf eine halbe Stunde verlängerten Hauptausgabe um 18.30 Uhr und im Rundschau-Magazin um 21.45 Uhr sollen die Präsentatoren das gesamte Studio bespielen und „mit ihrer ganzen Persönlichkeit für die Nachrichtensendung stehen“, wie es Miller formuliert.

Ursula Heller (Münchner Runde) kehrt als „Anchor“ zur Rundschau zurück, im Wechsel mit Stefan Scheider führt sie durch die Hauptausgabe, die künftig auch einen separaten Sportblock enthalten soll. Sophie von Puttkamer und Susanne Franke sind die beiden Nachrichtenfrauen um 16 Uhr. Mit dem Rundschau-Magazin melden sich zur gewohnten Zeit Anouschka Horn und – neu an diesem Platz – Till Nassif, die Rundschau-Nacht wird wie bisher vor allem von ­Richard Gutjahr geprägt.

Doch nicht nur optisch, auch akustisch – es gibt eine neue Erkennungsmelodie – soll sich die Nachrichtenvermittlung des Münchner Senders verändern. „Die wichtigsten Themen aus und für Bayern“ lautet das ­Motto, schließlich muss sich der BR mit seinem generalüberholten Flaggschiff gegenüber der neu ins Programm kommenden 20-Uhr-Tagesschau profilieren. Nachrichten aus Deutschland und der Welt sollen wichtiger Bestandteil der Sendung bleiben, jedoch mit Blick auf die Bedeutung für die bayerischen Zuschauer beleuchtet werden.

„Wir betrachten Bayern wie ein eigenständiges Land“, formuliert es Redaktionsleiterin Miller, und Moderatorin Heller ergänzt: „Wir wollen die großen Themen mit der konkreten Lebenswirklichkeit der Menschen verknüpfen.“ Natürlich will der BR – mit Blick auf die verlängerte Sendezeit der Hauptausgabe – auch ausführlich aus den Regionen berichten, ohne dabei jedoch provinziell zu wirken: „Der umgekippte Gurkenlaster wird nicht das Bild bestimmen.“

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