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Bryan Cranston (hinten) als Walter "Walt" Hartwell White und Aaron Paul als Jessie Pinkman: Das Finale der Serie "Breaking Bad" gibt es ab Donnerstag auf Arte zu sehen.

Das macht die Serie so besonders

"Breaking Bad": Arte zeigt Finale

München - Ein spektakuläres Finale erwartet die Fans der Serie Breaking Bad. In den USA endete die letzte Staffel mit einem Zuschauerrekord. Von diesem Donnerstag an sind die finalen Folgen auf Arte zu sehen.

Update vom 13. März: Frank Underwood intrigiert wieder: Die neue Staffel von "House of Cards" ist in den USA auf Netflix und in Deutschland auf Sky angelaufen. Was in der 3. Staffel passiert und welche Fragen durchaus offen bleiben, lesen Sie hier. Doch Vorsicht: Spoiler!

Update vom 10. Februar: Das Warten der "Breaking Bad"-Fans hat ein Ende - am Mittwoch, 11. Februar, startet das Spin-off auf Netlfix. Und nun hat Saul Goodman seinen ganz großen Auftritt - in "Better Call Saul".

„Breaking Bad“:

Donnerstag, 21.45 Uhr, Arte

Als der Fernsehsender AMC im Januar 2008 die erste Folge von Breaking Bad in den USA ausstrahlte, begann für viele Serienfans eine neue Zeitrechnung. Da stand ein spießiger Chemielehrer in spröder Feinripp-Unterwäsche und versuchte, mit einem Kleinkriminellen die Droge Meth herzustellen. Warum? Eben dieser Lehrer Walter White hat zuvor erfahren, dass er schwer an Krebs erkrankt ist und will seiner Familie mit dem Drogengeld zumindest ein kleines Erbe hinterlassen. Fünf Staffeln und 62 Folgen später endete Breaking Bad in den USA mit einem Zuschauerrekord und einem spektakulären Finale. Arte strahlt es von diesem Donnerstag an aus. Was macht die Serie, die mit 16 Emmys ausgezeichnet wurde, so besonders?

Breaking Bad ist vor allem wegen seines Helden, oder besser gesagt seines Antihelden so bahnbrechend. Schon andere Serien stellten einen sympathischen Bösewicht in den Mittelpunkt, darunter etwa der Drogenboss Tony Soprano bei den Sopranos oder der Serienkiller Dexter in der gleichnamigen Serie. Nuancen und Entwicklungen gab es auch in diesen Figuren, doch der Charakter des Walter White aus Breaking Bad ist noch komplexer und schwieriger zu erfassen. Gespielt wird er genial von Bryan Cranston.

White ist ständig getrieben, immer im Wandel. Mal ist er der nette Familienvater von nebenan, dann der eiskalte Drogenbaron. Mal hassenswerter Familienzerstörer, dann taktierender Einzelkämpfer, der die Konkurrenz mit cleveren Schachzügen eiskalt aus dem Weg räumt.

In den finalen Folgen laufen die Serienmacher nun zur Hochform auf. Wie sie Handlungsstränge geschickt zusammenführen, wie sie scheinbar spielerisch Action-, Western- und Dramaelemente vereinen, setzt bei der Inszenierung von TV-Serien Maßstäbe.

Höllisches Inferno und Happy End

Besonders die letzten Szenen der Staffel werden in Erinnerung bleiben. Ohne hier zu viel verraten zu wollen: Selten, vielleicht noch nie zuvor wurde eine Serie so brutal, so leidenschaftlich und vor allem so konsequent abgeschlossen. Ein höllisches Inferno, das gleichzeitig ein kleines Happy-End ist – wo gab es so etwas schon?

tz

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