Die Bundesliga kostet maximal 19,90 Euro

- Fußball im Bezahlfernsehen wird ab August deutlich billiger. Das gab der neue Anbieter Arena, dem von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) die Übertragungsrechte für die Bundesliga zugesprochen wurden, in München bekannt. Das Komplettpaket soll zwischen 9,90 und 19,90 monatlich kosten. Zudem gibt's erstmals alle 612 Spiele der Ersten und Zweiten Bundesliga live zu sehen.

Das Livepaket des bisherigen Anbieters Premiere hat die Fans 34,90 Euro gekostet, dafür konnte man allerdings auch alle Champions-League-Spiele sehen. Diese Rechte liegen weiterhin bei Premiere.

Arena bietet Kabelkunden das Paket für 14,90 an. Frühbucher kommen bis 1. Mai für 9,90 Euro ins Spiel, allerdings nur, wenn sie Kunden des Arena-Mutterkonzerns Unity Media sind, der die Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Hessen betreibt. Satelliten-Empfänger müssen 19,90 Euro berappen. Dazu kommen 49 Euro für den Kabel-Decoder oder 89 Euro für den Satelliten-Decoder. Kabel-Kunden können aber ihren alten Decoder nutzen.

"Unser Fokus liegt auf der Inszenierung", betont Programm-Geschäftsführer Dejan Jojic. Deswegen habe man die Moderatoren-Legenden Günther Koch und Werner Hansch eingekauft. Zudem zeige man das Freitagspiel sowie die Sonntagsbegegnungen und sämtliche der Zweiten Bundesliga live. Bei Premiere gab es die Partien der Zweiten Bundesliga freitags und sonntags bislang nur als Konferenzschaltung, dazu jeweils ein Topspiel zur Gänze.

Freilich ist bei Arena noch nicht alles in trockenen Tüchern. Kabelkunden außerhalb Hessens und Nordrhein-Westfalens müssen darauf vertrauen, dass die Verhandlungen von Arena mit dem größten deutschen Anbieter Kabel Deutschland positiv abgeschlossen werden. Über den Stand der Dinge hielt man sich gestern bedeckt. Auch was passiert, wenn die Gespräche scheitern, ist noch offen.

DFL-Präsident Werner Hackmann zeigte sich zufrieden mit dem Zwischenergebnis. Die DFL hatte Arena die Übertragungsrechte für etwa 242 Millionen Euro pro Saison bis 2009 zugesprochen. Die Vereine, die dem neuen Partner skeptisch gegenüber standen, könnten aufatmen. Man habe, so Hackmann, eine Garantieerklärung der Deutschen Bank für eine Bürgschaft erhalten. "Das hat die Clubs sehr beruhigt."

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