Bundesvision Song Contest - "Sportis" singen für Bayern

Hannover - Pro Siebens Tausendsassa Stefan Raab sucht heute ab 21 Uhr in seinem "Bundesvision SongContest" wieder den besten Musikact Deutschlands. Was einst als spaßige Konkurrenz-Veranstaltung zum eher biederen "Grand Prix Eurovision de la Chanson" begann, hat inzwischen Kultcharakter.

Jedes Bundesland schickt einen mehr oder weniger bekannten Musiker oder eine Gruppe ins Rennen um den Sieg. Bayern hat dabei gute Karten: Die Sportfreude Stiller treten für den Freistaat mit ihrem Song "Antinazibund" an. Spätestens seit "'54, '74, '90, 2010" kennt ganz Deutschland die "Sportis". Keine schlechten Karten also für Weiß-Blau.

Harte Konkurrenz könnten Peter, Flo und Rüde allerdings aus Berlin bekommen: Die Chartstürmer von Culcha Candela ("Hamma") sind ebenfalls zu den Favoriten zu rechnen. Pop-Barde Laith Al-Deen (Baden-Württemberg) oder Rapper Das Bo (Hamburg) werden wohl ebenfalls mitmischen. Aber auch Außenseiter wie die Mittelalter-Rocker von Subway To Sally aus Brandenburg haben Chancen, wie die Vorjahressieger Oomph! bewiesen. Die Gothic-Band holte die Sendung durch ihren Sieg nach Hannover. Grundgedanke der Show ist die Förderung deutschsprachiger Musik. Daher müssen mindestens 50 Prozent des Textes deutsch sein - mit viel gutem Willen kann man die Einhaltrung dieser strengen Vorgabe sogar dem Titel der Sendung zugestehen.

Erstmals wurde der Bundesvision Song Contest im Februar 2005 ausgetragen. Der Sieger wird per Telefon oder SMS von den Zuschauern bestimmt. Im Gegensatz zum Vorbild Grand Prix ist es dabei auch möglich, für sein eigenes Bundesland zu stimmen. Die Stimmen werden nach Ländern getrennt gewertet und durch Liveschaltungen in jedes Bundesland bekannt gegeben. Unterstützun kommt dabei von lokalen Radiosendern (je einer pro Bundesland), die das Ergebnis ihres Landes verkünden.

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