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Die Chemie im OP stimmt

- Eins stellt Bernhard Bettermann von Anfang an klar: "Ich bin nicht der vierte Doktor Kreutzer, ich bin der erste Doktor Stein." Verständlich, will er doch damit unterstreichen, dass mit ihm in der erfolgreichen Krankenhaus- und Arztserie "In aller Freundschaft" ein völlig neues Kapitel in der Geschichte der "Sachsenklinik" beginnt. Morgen läuft Folge 299, in der Bettermann als neuer Chirurg Martin Stein das Skalpell vom ausscheidenden Johannes Steck alias Achim Kreutzer übernimmt.

"Obwohl die Serie schon so lange läuft, gibt es immer noch Lust."

Bernhard Bettermann

Nicht dass er mit der Figur des Doktor Kreutzer nichts hätte anfangen können, die insgesamt von drei verschiedenen Schauspielern verkörpert worden ist. Aber für Bettermann ist es wichtig, dass er seiner Figur viel eigenes Leben einhauchen darf. Deshalb hätte er den vierten Kreutzer auch nicht gespielt. Mit Martin Stein sieht das anders aus: Aus der Provinz kommend, ist der Neue an der Sachsenklinik ein Mann mit Ecken und Kanten, eine Figur, mit der sich Bettermann schnell angefreundet hat.

"Ich hoffe, dass die Zuschauer ihn als Bereicherung in der Serie ansehen", sagt Bettermann. Vermutlich werde er zunächst einmal von der eingeschworenen Fangemeinde kritisch beäugt. Allerdings traue er sich zu, den Doktor Stein als eigene Rolle zu sehen. Der Erfolg der Serie, sagt Bettermann, mache es möglich, mutiger zu werden. Die Autoren könnten es sich sogar erlauben, den Zuschauern etwas "zuzumuten", auch wenn es in erster Linie um Unterhaltung gehe.

Mit Martin Stein wird "In aller Freundschaft" um mehr als eine Facette verändert. "Die Dramaturgen und Autoren können durch die neue Figur auch neue Geschichten angehen und damit das Spektrum dessen, was in der Serie erzählt wird, erweitern", beschreibt Bettermann.

Der Schauspieler, der in Paris geboren wurde und in Zürich lebt, findet es angenehm, wie die Serie "In aller Freundschaft" Ost und West verbindet. Er fühle sich als Westdeutscher gut aufgenommen. Dabei ist er sogar ein halber Sachse, wie er verrät: "Die Familie meiner Mutter kommt aus Dresden-Hellerau, meine Mutter hat dort nach der Wende auch eine Zeit lang im Haus der Familie gewohnt, das zurückgegeben worden war." Als Kind sei er schon in der damals noch existierenden DDR zu Besuch gewesen.

Bei der Vorbereitung auf seine erste Arztrolle wohnte Bettermann in einer Leipziger Klinik mehreren Operationen bei, was ihm nicht extrem unangenehm war. "An meinem eigenen Blut kann ich mich aber nicht erfreuen, da bin ich ganz Mann und tue mich schwer", räumt er ein. Allerdings sei die Sache mit dem Blut bei "In aller Freundschaft" ja auch nicht das, was vordergründig von Interesse sei. "Es geht ja nicht darum, Fachbegriffe abzufeiern", sagt Bettermann.

Bei den zwei Castings, an denen er für die Rolle teilnahm, habe er denn auch keine Arztszene im Sinn von Operation spielen müssen. "Da ging es mehr um die Chemie zwischen den Protagonisten." Und die scheint zu stimmen: "Obwohl die Serie nun schon so lange läuft, gibt es offenbar immer noch Lust, sind kreative Schauspieler am Werk, die ihre Rollen immer wieder aufs Neue zur Disposition stellen", fasste Bettermann seine Eindrücke zusammen.

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