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Waren beim „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ Kollegen: Christian Wackert (kl. Foto) trauert um den verstorbenen Martin Haas.

„Plötzlich war es still“

Bewegender Bericht: So erfuhren die Mitarbeiter von Sat.1 von Haas' Tod

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Der plötzliche Tod von Sat.1-Moderator Martin Haas hat die Welt des Teams vom „Frühstücksfernsehen“ ins Wanken gebracht. Ein Kollege des Verstorbenen gewährt einen Einblick.

München - Das Team vom „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ hat am Gründonnerstag die wohl schwerste Sendung hinter sich gebracht. Nicht einmal 24 Stunden zuvor hatten die TV-Macher erfahren, dass ihr beliebter Kollege Martin Haas im Alter von 55 Jahren unerwartet gestorben war. In der Bild spricht Christian Wackert, Moderator und Netzreporter, über die traurigen Stunden.

„Ich war mit meiner Kollegin wie jeden Morgen auf dem Weg zum Konferenzraum. In der Regel redet man davor noch zwei, drei Minuten mit anderen Kollegen. Am Mittwoch nicht“, berichtet der 28-Jährige: „Eine Kollegin aus der Produktion kam direkt auf uns zu, mit Tränen in den Augen und erzählte uns von Martins Tod. Und plötzlich war es still.“

„Mit unglaublich viel Empathie und Gefühl moderiert“

In dieser Stimmungslage musste die Sendung des nächsten Tages vorbereitet werden. Dem Moderatoren-Duo Alina Merkau und Matthias Killing oblag es dann, am Gründonnerstag vor die Kameras zu treten und die Zuschauer über mehrere Stunden lang zu unterhalten. Für Wackert haben sie das mit Bravour gemacht: „Sie haben die viereinhalb Stunden mit unglaublich viel Empathie und Gefühl moderiert. Aber auch Alexander Siemon, der die Nachrichten moderiert hat, hat meinen größten Respekt.“ Auch abseits der Kameras sei viel geredet worden: „Unser Chefredakteur Jürgen Meschede, der Martin seit fast 25 Jahren kannte, hat viele bewegende Worte gefunden.“

Wackert selbst musst nach der Todesnachricht auch an seine eigene Familie denken: „Meine Eltern sind ungefähr im gleichen Alter wie Martin. Ich habe kurz nach der schlimmen Nachricht mit meinem Vater telefoniert und mit ihm über den Tod von Martin gesprochen.“

An der Charakteristik des „Frühstücksfernsehen“ als Gute-Laune-Sendung soll dieser Schock aber nichts ändern. „Es wäre in Martins Sinne, dass wir das 'Frühstücksfernsehen' weiterhin mit Freude und viel Leben füllen“, betont Wackert: „Dennoch hinterlässt er im Team und bei den Nachrichten eine riesengroße Lücke.“

mg

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