Christiansen hält Talkshows für Einheitsbrei

Hamburg - Eine Woche vor dem Auftakt der neuen ARD-Talkshow von Günther Jauch kritisiert Moderatorin Sabine Christiansen die politischen Gesprächsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

“Wir haben zu viel vom Gleichen“, sagte sie dem Nachrichtenmagazin “Spiegel“.“Wenn ich heute jemanden, der alle Talkshows von Sonntag bis Freitag gesehen hat, frage: 'In welcher saß Gregor Gysi?', dann kann Ihnen das keiner mehr sagen.“ Die heutigen Sendungen seien so unterschiedslos wie die Politik der Parteien. Alles fließe zu einem Meinungsbrei und einem Stimmenbrei zusammen.

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Christiansen moderierte von 1998 bis 2007 die nach ihr benannte Talkshow im Ersten. Inzwischen interviewt sie auf n-tv für die Sendung “Chefsache“ Führungskräfte aus der Wirtschaft.

dapd

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