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Cicero singt sich in Helsinki warm - schrille Konkurrenz

Grand Prix: - Helsinki - Mit einem gekonnten, schnörkellosen Auftritt hat Roger Cicero am Dienstag die Grand-Prix-Gemeinde in Helsinki begeistert. Einen Hauch Las Vegas versprühte der 36-Jährige mit seinen fünf Musikern bei der letzten Vorprobe zum Eurovision Song Contest: Die Bühne erstrahlte in zartem Rot und Violett, auf einer halbrunden Leinwand prangte in großen funkelnden Lettern der Name des Sängers.

Die rund 100 anwesenden Fans, Journalisten und Offiziellen in der Helsinki Arena jubelten lautstark, als Cicero sein Lied "Frauen regier'n die Welt" sang. "Die Proben liefen sehr gut, der Sound ist ausgezeichnet", sagte Cicero in der anschließenden Pressekonferenz.

"Wir fühlen uns sehr wohl auf der Bühne", sagte der sichtlich entspannte und gut gelaunte Musiker und stimmte sogleich ein finnisches Volkslied an - "das einzige Finnisch, das ich kann." Dabei überzeugte Cicero stimmlich ebenso wie mit seinem Wettbewerbssong, dessen Refrain er A-Capella anstimmte. Auch bei seinem Bühnenauftritt verlässt sich Cicero fast völlig auf seine musikalischen Qualitäten und verzichtet auf Tanzeinlagen oder spektakuläre Effekte. Nur der Hut ist immer dabei - auch auf den Köpfen der Bandmitglieder. "Das ist mein Markenzeichen. Ohne meinen Hut würde ich mich fühlen wie ohne Mikrofon." Speziell für den Song Contest hat er sich einen weißen Hut anfertigen lassen.

Ob Cicero mit diesem Hut und seinem bodenständigen Swing-Sound aber gegen die teilweise sehr ausgefallene Konkurrenz bestehen kann, bezweifeln viele Grand-Prix-Beobachter. Das sexy Mädchentrio Serebro aus Russland startet im Finale am Samstag (12. Mai) mit seinem krachenden Pop/Rock-Lied "Song #1" direkt vor Cicero, der mit der Startnummer 16 ins Rennen geht. Und nur zwei Nummern danach ist mit der Ukraine einer der Aufsehen erregendsten Beiträge dran: Verka Serduchka ist die übergewichtige, in schrille und geschmacklose Outfits gekleidete Kunstfigur des Spaßvogels Andrii Danilko, die mit ihrer groovenden Dancefloor-Polka-Nummer "Dacing lasha tumbai", anti-russischen Tönen und ganz viel Show drumherum zum Geheimfavoriten avanciert ist.

> www.eurovision.de

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