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Claus Kleber

ZDF-"heute-journal"

Claus Kleber: Neuer Fünfjahresvertrag

Mainz - Seit zehn Jahren ist Claus Kleber das Gesicht des „heute-journals“. 2012 schalteten im Schnitt 3,55 Millionen Zuschauer ein, wenn er gemeinsam mit Gundula Gause die Nachrichten präsentierte.

Anchorman Claus Kleber hat seinen Vertrag beim ZDF-„heute-journal“ für weitere fünf Jahre verlängert. „Auf die freue ich mich auch“, sagte der 57-Jährige in einem dpa-Interview in Mainz. Zum Start seiner Moderation 2003 habe er sich zwar vorgenommen, dass bei 1000 Sendungen Schluss sein soll. „Diese Schwelle habe ich wohl schon vor zwei oder drei Jahren überschritten.“

Am 3. Februar vor zehn Jahren führte Kleber das erste Mal durch das „heute-journal“. Seit dieser Zeit seien die Anforderungen an den Moderator gestiegen, die Zuschauer zu den Themen hinzuführen, sagte der Journalist. „Ganz wichtig ist, dass wir das Studio gewechselt haben.“ Damit habe das „heute-journal“ seine Möglichkeiten immens verbessert, Dinge zu erklären und dramaturgisch interessanter aufzuarbeiten. „Ich glaube auch, dass die Sendung dadurch weniger statuarisch daherkommt, wir bewegen uns im Studio.“

Vor seinem Wechsel zum ZDF leitete der promovierte Jurist die ARD-Studios in Washington und London. Für mehrere ARD-Sender hatte er seit 1986 - mit kurzer Unterbrechung - aus diesen Städten berichtet, für den Hörfunk und später für das Fernsehen.

Man dürfe nicht runterschauen auf die Zuschauer, betonte Kleber. „Für mich ist der Maßstab immer der Schmied, der Facharbeiter, der kleine Unternehmer, der Angestellte. Und es gibt überhaupt keinen Grund, die niedlich anzusprechen.“ Als Moderator der Sendung habe er entschieden mehr Zeit, sich den Tag über mit Nachrichtenthemen auseinanderzusetzen. „Also bin ich verpflichtet, dass der Zuschauer es nicht nur versteht, sondern auch behält.“

Viele Bilder und Geschichten gingen ihm auch nach zehn Jahren im Job noch nahe, bekannte Kleber. „Ich stelle fest, dass es oft die ganz kleinen Szenen sind, die einen rühren. Etwa die Trauer einer einzelnen Frau. Das sind Bilder die mich stärker treffen als das Bild einer Bombenexplosion.“

dpa

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