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Steve Pucker aus München hat Monate trainiert, um sich auf die Hindernisse der Sendung vorzubereiten.

Der härteste TV-Sport-Parcours

Dieser Münchner tritt am Samstag bei RTL-Show „Ninja Warrior“ an

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Steve Pucker aus München tritt in der RTL-Show „Ninja Warrior“ als Kandidat an. Der 35-jährige ist einer der 350 Athleten, die sich ab diesem Samstag dem kniffligen Hindernis-Parcours stellen.

Vermutlich muss man sein wie Steve Pucker, um sich der RTL-Show „Ninja Warrior“ als Kandidat zu stellen. Der 35-jährige gebürtige US-Amerikaner, der seit zehn Jahren in München lebt, ist einer der 350 Athleten, die sich ab diesem Samstag um 20.15 Uhr dem kniffligen Hindernis-Parcours stellen. Und wenn man ihn fragt, warum er das tut, kommen keine Verweise auf das Preisgeld von

200.000 Euro oder Hoffnungen auf eine Fernsehkarriere – Pucker liebt schlicht und ergreifend den sportlichen Kampf. Die Herausforderung. Das Adrenalin. „Ich mag es, mich meinen Ängsten zu stellen. Ich mag Herausforderungen, in allen Bereichen meines Lebens suche ich nie den einfachsten Weg. Wenn es einfach ist, merkt man am Ende nicht so sehr, was man geschafft hat. Nur wenn du dich deinen Ängsten stellst, wächst du“, sagt er.

In den Medien wird bei Sendungsbeschreibungen ja gern mal übertrieben, um die Einschaltquoten zu erhöhen. Aber wenn RTL die zweite Staffel der Show, die an diesem Samstag beginnt, als „den härtesten TV-Sport-Parcours“ bezeichnet, darf man das durchaus glauben. Pucker nickt bestätigend. Er muss es wissen. Drei Monate lang hat er sich vorbereitet – so weit das eben geht. Denn wie genau die 37 Hindernisse, die unterschiedlich kombiniert durchlaufen werden, angelegt sind, wissen die Kandidaten vorab nicht. Man sieht Pucker an, dass er ohnehin täglich trainiert. Slacklinen über der Isar oder dem Eisbach, Yoga, Klettern, Krafttraining, Radeln. Als er die Nachricht erhielt, dass er einer der Teilnehmer wird, versuchte er zusätzlich, die Übungen im Park oder im Fitnessstudio nachzumachen, die er in der amerikanischen Ausgabe der Show bereits gesehen hatte. Er ist schon lange ein Fan und hatte sich oft gedacht, da einmal mitmachen zu wollen. „Aber du kannst es dir noch so oft anschauen, – in der Sendung selbst ist es doch ganz anders“, erzählt er. „Es ist echt hart.“ Und der Parcours viel größer, als es auf dem Bildschirm den Anschein hat.

37 Hindernisse müssen die Kandidaten in den Vorrunden überwinden. Von dort geht es Runde für Runde ins Finale. Am Ende kann nur einer Ninja Warrior werden – und die 200.000 Euro gewinnen

Doch Pucker will sich durchkämpfen. Und wenn er gewinnt? Eine Weltreise machen. Obwohl er die ja eigentlich schon lange begonnen hat. „Ich habe die USA mit 18 Jahren verlassen und reise so oft wie möglich. Ich war schon in Afrika, Asien, Mittelamerika, Europa und will überall hin. Ich bin neugierig auf die Welt. Ich habe diese Wanderlust, dieses Fernweh“, sagt er. Am liebsten möchte er ein Leben lang nach und nach die Welt erkunden. Denn: „Sie ist so groß und da gibt es so viel zu entdecken, dass vermutlich selbst zehn Leben dazu nicht ausreichen würden.“

Katja Kraft

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