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Dieter Bohlen.

Provokation oder Rasissmus?

Dieter Bohlen schockt mit fieser Aussage über Ausländer

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Köln - Dieter Bohlen ist für seine fiesen Sprüche bekannt. Beim Finale von „Das Supertalent 2016“ leistete er sich nun allerdings einen üblen Fauxpas.

Update vom 21. März 2017: Dieter Bohlens Ex-Freundin Nadja abd el Farrag leidet unter der schweren Krankheit Leberzirrhose. Wir haben zusammengefasst, was Dieter Bohlen in seinem Enthüllungs-Buch über Nadja abd el Farrags Alkohol-Problem schrieb.

Seit dem Jahr 2002 ist Dieter Bohlen nun als Jury-Mitglied von Talentwettbewerben im deutschen Fernsehen zu sehen. Und ebenso lange wissen sowohl Kandidaten als auch Zuschauer, dass Bohlen gerne mal einen fiesen Spruch auf Kosten anderer raushaut. 

Am vergangenen Samstag, beim Finale der diesjährigen Staffel von „Das Supertalent“, leistete Bohlen sich allerdings einen schlimmen Fauxpas, der das Live-Publikum im Studio und auch vor den Bildschirmen zu Hause ernsthaft schockte.

Als es darum ging, neue Bewerber für die nächste Show zu motivieren, sagte Bohlen: „Umso mehr Deutsche kommen, umso weniger Ausländer brauchen kommen."

Eine krasse Aussage, der man ohne weiteres einen rassistischen Unterton unterstellen könnte. Auch Moderator Daniel Hartwich war verwirrt und wusste zunächst nicht, was er sagen sollte.

Als Bohlen sein Fehler bewusst wurde, lachte er verlegen und versuchte sich zu erklären: „Ja weil, wir reden ja unheimlich gern mit denen und diese ewigen Übersetzungen von Bruce versteht eh kein Mensch, und dann ist es ja schön, wenn man mit den Leuten Deutsch reden kann.“

Diese halbherzige Erklärung versuchte Moderator Hartwich noch zu retten, indem er sagte:  "Wir freuen uns natürlich über Menschen, die aus dem nichtdeutschen Ausland kommen, besonders über Menschen wie Carlos Zaspel, der Artist ist und das in Deutschland gelernt hat.“

Und als Bohlen nochmal beteuerte, es ginge ihm alleine darum, sich mit den Leuten unterhalten zu können, schob Hartwich bissig nach: „Richtig, man muss ja vorsichtig sein heutzutage. Deshalb die Erklärung.“

Die Zuschauer zu Hause konnte Bohlen allerdings nicht überzeugen. Einige, wie zum Beispiel der User John Thon, ließen sich auf Twitter negativ über Bohlen und seine Bemerkung aus.

Nach dem Finale sagte der Pop-Titan gegenüber der Bild-Zeitung : „In der Hektik des Finales hab ich mich da schon missverständlich ausgedrückt. Es tut mir leid, dass das falsch rüber gekommen ist. Das hätte nicht passieren dürfen."

kah

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