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Wie günstig ist der Discounter Lidl wirklich? Die ARD machte den "Lidl-Check".

Superbillig? Die ARD machte den "Lidl-Check"

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München – Lohnt sich Lidl wirklich? Dieser Schnäppchenjäger-Frage ist die ARD am Montagabend nachgegangen. Die TV-Sendung „Der Lidl-Check“ untersuchte, wie günstig der Discounter wirklich ist.

Lidl gilt als der größte Konkurrent des Discounters Aldi. Doch im Gegensatz zum Aldi gibt es bei Lidl auch Markenprodukte. Viele Schnäppchenjäger glauben deshalb, in dem Supermarkt mit dem blau-gelben Logo kann man besonders billig einkaufen. Stimmt das wirklich? Die ARD-Sendung „Der Lidl-Check“ ist dieser Frage am Montagabend um 20.15 Uhr in der Reihe „Markencheck“ nachgegangen.

Preisvorteil, Qualität, Stressfaktor und Fairness im Test

In 45 Minuten untersucht die Reportage die vier Faktoren: Wie ist der Preisvorteil und die Qualität der Produkte, wie hoch der Stressfaktor im Supermarkt und wie fair sind die Arbeitsbedingungen? Die Markttester kommen schließlich zu dem Schluss, der Preisvorteil ist überschätzt, der Stressfaktor erträglich, die Qualität der Produkte ordentlich und die Fairness unzureichend. Mehr zur ARD-Sendung "Der Lidl-Check" finden Sie hier.

Mit der Sendung hat die ARD am Montagabend für eine Überraschung gesorgt. Insgesamt schalteten 6,31 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 18,5 Prozent) ein - das waren deutlich mehr als sonst auf diesem Sendeplatz, an dem die ARD normalerweise Naturreportagen zeigt.

Der ARD-Check geht weiter mit McDonalds und H&M

“Große Marken faszinieren, aber sie üben auch großen Einfluss aus auf unseren Alltag“, sagte Jörg Schönenborn, Chefredakteur des Westdeutschen Rundfunks (WDR), am Dienstag über die 20.15-Uhr-Dokumentation. “Deshalb ist es so wichtig, dass wir sie journalistisch ins Visier nehmen. In dieser Situation ist der Markencheck im besten Sinne Anwalt der Zuschauer.“ Am kommenden Montag, 16. Januar, macht die ARD-Redaktion den McDonalds-Check und am Montag, 23. Januar, den H&M-Check.

Gegründet wurde die Handelskette Lidlbereits in den 1930er-Jahren. Als der Firmengründer Josef Schwarz 1977 starb, bestand das Lidl-Netz aus 30 Filialen. Heute sind es mittlerweile deutschlandweit über 3100 Filialen. Lidl ist außerdem in zahlreichen europäischen Ländern zu finden. Das Kernsortiment des Discounters sind Lebensmittel - sowohl als No-Name-Produkte als auch als Markenwaren. Außerdem werden auch andere Produkte des täglichen Bedarfs - wie etwa Textilien, Freizeitartikel sowie Haushalts- und Elektronikwaren - zu besonderen Aktionspreisen angeboten. Wegen der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten ist Lidl bereits mehrfach in die Kritik geraten. Mit dem Beitritt zur Business Social Compliance Initiative (BCSI) hat sich Lidl zu einem Verhaltenskodex über Arbeitsbedingungen verpflichtet.

Mit Material von dpa

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