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Dominic Raacke steigt vorzeitig beim "Tatort" aus

Trotz geplanter Folge

Raacke steigt vorzeitig beim "Tatort" aus

Berlin - „Ich bin da jetzt raus“: Dominic Raacke hört beim Berliner „Tatort“ auf - früher als gedacht. Jetzt überlegt der RBB, wie ein letzter „Tatort“ ohne Raacke aussehen könnte.

„Die große Abschiedsnummer wird es nicht geben“, sagte der 54-Jährige der „Berliner Morgenpost“ vom Freitag. Er stehe für die ARD-Reihe ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Mitte September hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) angekündigt, dass er sich von seinem langjährigen „Tatort“-Duo Raacke und Boris Aljinovic (46) trennen wolle.

Der Sender wie der Schauspieler hatten betont, dass dies im gegenseitigen Einverständnis geschehe. Für das nächste Jahr war noch der Dreh einer weiteren Folge geplant. Daran hält der RBB fest.

„Wenn Schluss sein soll, dann richtig“, sagte Raacke, der seit 1999 Kommissar Till Ritter spielt. Die Entscheidung des Senders, sich neu zu orientieren, findet Raacke dem Interview zufolge nach wie vor gut und richtig. „Das hat auch etwas sehr Befreiendes. Wie lange mache ich das jetzt? 14 Jahre.“ Amtsmüde sei er zwar nicht gewesen. „Aber irgendwann will man bei seinem Namen in Klammern nicht mehr nur "Tatort-Kommissar" lesen, sondern vielleicht auch mal wieder "Schauspieler"“.

Rangliste: Die beliebtesten "Tatort"-Kommissare

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Der RBB bedauerte am Freitag Raackes Absage einer weiteren Folge. „Aber es ist seine freie Entscheidung, die wir respektieren“, sagte Heiner Heller, Leiter des für den „Tatort“ zuständigen Programmbereichs. Jetzt werde die Redaktion erarbeiten, wie ein letzter Berliner „Tatort“ ohne Ritter, aber mit Aljinovic als Kommissar Felix Stark aussehen könne.

An dem Zeitplan ändert sich laut RBB nichts. Im Frühjahr läuft die bereits abgedrehte Folge „Großer schwarzer Vogel“. „Dann drehen wir 2014 noch eine Folge“, erklärte Heller. „2015 startet dann ein neues Team aus Berlin, die Entwicklung läuft und soll bis Jahresende abgeschlossen sein.“ Von Aljinovic gab es am Freitag keine Stellungnahme.

Raacke sagte in dem Interview weiter, den „Tatort“ habe er auch früher nur stichprobenartig geguckt. „Wenn ich ehrlich bin, bin ich gar kein Krimi-Fan. Ich finde auch, dass wir im Fernsehen ein absolutes Überangebot an Krimis haben.“ Mit Blick auf die Arbeit mit Aljinovic sprach Raacke von Kollegialität. „Freundschaft war das nie. Das ist aber auch kein Geheimnis, das haben wir nie anders dargestellt.“

Das Berliner Krimiduo war zuletzt mit dem Fall „Gegen den Kopf“ über Gewalt in der U-Bahn erfolgreich. Er wurde in einem Fanforum auf Platz eins aller „Tatort“-Folgen gewählt.

dpa

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