Nur drei kommen durch

- Sechs junge Frauen verbindet eine Hoffnung. Sie wollen "Popstars" werden wie vor ihnen die "No Angels" oder "Bro'sis". Kati (20) aus München, Ari (19) aus dem schweizerischen Uitikon, Senna (26) aus Frankfurt, Mandy (16) aus Bürstadt (ebenfalls Hessen), Bahar (18) aus Freiburg und Romina (20) aus Köln haben es fast geschafft. Morgen stehen sie im Finale des Pro Sieben-Wettbewerbs.

Aber nur drei von ihnen können Mitglied der neuen Mädchenband mit dem Namen "Monrose" werden. Der Titel ihrer ersten Single steht schon fest. "Shame" kommt am 1. Dezember in den Handel. Schon eine Woche später soll das erste Album veröffentlicht werden.

Vor wenigen Tagen führte eine Panne zu Spekulationen darüber, ob die Besetzung der Mädchenband möglicherweise schon vor dem Finale feststeht, das "Voting" also nur eine Farce ist. Im Internet wurde bereits die erste Single zur Vorbestellung angeboten -­ mit einem Cover, das bereits drei Kandidatinnen zeigte. Die Siegerinnen etwa? Nein! Es habe sich lediglich um eine der 20 Kombinationsmöglichkeiten gehandelt, die sich ergeben, wenn aus sechs Personen drei ausgewählt werden müssen, hieß es. Die Plattenfirma habe aber versichert, "dass die Sieger der aktuellen ,Popstars’-Staffel noch nicht feststehen", sagte eine Sprecherin. Man entschuldige sich für die Panne.

So wird also doch die Jury ­- Nina Hagen, Detlef D. Soost und Dieter Falk -­ im Finale zwei Mädchen benennen, die in die Band kommen. Die Pro Sieben-Zuschauer bestimmen per Telefonvoting über den dritten Platz in der Gruppe. "Eine sehr schwierige Situation für mich", sagt Sängerin Nina Hagen. "Aber ich werde die, die nicht in die Band kommen, auch weiterhin von ganzem Herzen unterstützen. Es findet sich für jede Künstlerin der richtige Weg." "Unsere Kandidatinnen müssen eine große Portion Teamfähigkeit mitbringen -­ ansonsten werden sie über kurz oder lang scheitern", ergänzt Jurymitglied Soost. Das Finale wird live aus Köln-Mühlheim übertragen. Moderiert wird die Sendung von Oliver Petszokat. Für die Platte wurden -­ in einem Münchner Tonstudio ­- die Stimmen aller Finalistinnen aufgenommen. Erst nach dem Finale werden die einzelnen Stimmen der Gewinnerinnen zusammengemischt.

Die Show selbst hat sich für den Münchner Privatsender zu einer profitablen Sache entwickelt. Um die 3,5 Millionen Zuschauer waren bei jeder der 16 Ausgaben vorm Bildschirm dabei. Der Marktanteil lag beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren fast durchweg bei mehr als 20 Prozent - einer Neuauflage der "Popstars" steht also nichts im Wege.

Pro Sieben, morgen, um 20.15 Uhr.

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