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Wiedervereinigung im Dschungel: Von jetzt an bilden alle Kandidaten ein Team!

Kolumne zum Dschungelcamp

RTL inszeniert Wiedervereinigung: Im Trabbi durch den Dschungel

Dungay - Das Dschungelcamp erhitzt die Gemüter. Auch das von Jörg Heinrich. In seiner Kolumne schreibt er heute vor allem über die Zusammenführung der beiden Gruppen.

Update vom 19. Januar 2017: Ab Donnerstag wird täglich ein Kandidat rausgewählt. Wer fliegt heute als erster aus dem Dschungelcamp 2017? Wir zeigen die Prognosen, für welche Kandidaten das Dschungelcamp bald vorbei sein könnte

Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört! Das von Hunger, Unfreiheit, fehlendem Westfernsehen und permanenter Überwachung entnervte Dschungelvolk hat seine Wiedervereinigung erzwungen. West-Camper und Ost-Camper wohnen nun gemeinsam. Und das tritt nach Kenntnis von Daniel Hartwich, dem Schab-owski (!) vom DDRTL, sofort in Kraft, unverzüglich. Nach der von Arbeiterführer Majowski angezettelten Revolution winken nun blühende Dschungellandschaften.

Man kann ja viel gegen das RTL sagen, aber die Campvereinigung haben sie wunderbar inszeniert. Das Schönste: Hier singen die Scorpions nicht, hier werden sie aufgefuttert. Ansonsten gab es alles zu erleben, was zu einem zünftigen Mauerfall gehört.

Honey-Honi und Maden-Margot

Luder Loth hofft, dass endlich ihre Ausreise genehmigt wird. Statt Honi übt sich Honey in grundlos lächelnder Realitätsverweigerung. Und die hygienisch herausgeforderte Hanka stänkert als Sachsen-Hexe à la Margot Honecker dazwischen. Das macht Maden-Margot so überzeugend, dass es ihr vor sich selbst graut: „Mir geht meine Stimme manchmal selbst auf den Geist.“

Hier lesen Sie unseren Dschungelcamp-Ticker

Höhepunkt, wenn auch länglich, war die Fahrt im Dschungel-Trabbi gen Westen. Unter dem Motto „Vorwärts nimmer, rückwärts schlimmer“ mussten die Camper ihr Vehikel über einen Parcours steuern - im Blindflug, in eine ungewisse Zukunft, wie 1989. „Räckz, Gäs, Linx Hard, Röckwätz, Göradeout“ - bei der Linx-Räckz-Verwirrung von Kommandeur Terenzi wurde Pilotin Sarah-Joelle zum orientierungslosen Wagen-Knecht. 

Kollegin Kader Pi-Loth, von Malle-Jens durch den Kreischverkehr ins Verderben gehetzt, erging es noch schlimmer. Wieder verloren, wieder Reis, wieder Kaderstimmung. „Ich kündige“, muffelte das Vereinigungs-Opfer. In Wahrheit, bevor RTL den Beitrag zurechtschnippelte wie Kaders Gesicht, hat sie gesagt: „Ich kündige an, dass ich weitermache.“ Gut so! Denn das Dschungelcamp in seinem Lauf hält weder Wurm noch Made auf.

Dschungelcamp 2017: Tag vier im Busch in Bildern

Alles Info zu IBES erhalten Sie auf unserer Themenseite zum Dschungelcamp 2017.

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