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Im Omikron-Hotspot Südafrika: Jetzt ist klar, was aus dem Dschungelcamp wird

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Von: Anna Lehmer

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Die Moderatorin Sonja Zietlow posiert am 22.02.2016 bei der Einweihung ihrer Wachsfigur im Madame Tussauds Berlin in einer Glocke mit unechten Kakerlaken und Würmern. Für die Moderatorin der RTL-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ wurde ein Teil des Dschungelcamps nachgebaut.
Sonja Zietlow muss um das Dschungelcamp 2022 bangen, denn der Drehort Südafrika wurde Ende November zum Omikron-Hotspot. © picture alliance / dpa | Jens Kalaene

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Dschungelcamp nach Südafrika verlegt, dann folgte die Entdeckung von Omikron. Nun ist klar, was aus der Sendung wird.

Köln - In wenigen Wochen ist es so weit: Sonja Zietlow darf wieder in den Dschungel schreien. Denn während in diesem Jahr das Dschungelcamp* nach Köln verlegt wurde, sollen 2022 die Stars und Sternchen des deutschen Fernsehens wieder stilecht in der Wildnis kampieren. Um eine kurzfristige Absage des Drehs zu umgehen, wurde der Produktionsort* von Australien nach Südafrika geändert. Ein Fehler? Schließlich wurde Ende November die Virusvariante Omikron im neu gewählten Quartier Südafrika entdeckt und Fans der Show befürchteten prompt das Aus. Jetzt sprach RTL*-Unterhaltungschef Markus Küttner über die Zukunft von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“.

Dschungelcamp 2022 in Südafrika: Omikron bereitet Fans Sorgen

Omikron hält das Land in Atem. Seit der Entdeckung der Variante vor wenigen Wochen versucht die Regierung, die Ausbreitung zu stoppen. Großbritannien und Deutschland schränkten den Flugverkehr nach Südafrika ein und ernannten das Land zum Virusvariantengebiet. Problematisch für viele Reisende sowie auch für RTL, denn erstmals sollte das Dschungelcamp nicht mehr in Australien, sondern in Südafrika gedreht werden. Die Alternative stand schon früh fest, nachdem die letzte Ausgabe der Show wegen Corona kurzfristig abgesagt werden musste. Als Trost bot man eine Ersatzshow* an, doch viele Fans waren von „Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“ enttäuscht. Um dies zu umgehen, wurde der Drehort in den Swadini Nationalpark am Blyde River Canon in Südafrika verlegt. Nun müssen die Zuschauer wieder bangen.

RTL gibt sich optimistisch: Das Dschungelcamp wird stattfinden

RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner gibt Entwarnung. Im Interview mit dem Branchendienst DWDL.de zeigte er sich „optimistisch, dass wir wie geplant im Januar mit ‚Ich bin ein Star‘ on air gehen können“. Dennoch nehme man die Situation sehr ernst und verfolge die Entwicklung der neuen Virus-Variante genau. Man wolle die Produktion des Dschungelcamps 2022* stattfinden lassen, denn es wurden bereits „mit Experten Konzepte entwickelt, um sicher produzieren zu können“, so Küttner. Er betont, dass Unterhaltung in solch beängstigenden Zeiten sehr wichtig sei, weshalb RTL versuchen wird, die „großen Shows weiterhin umzusetzen“ und dem „Publikum mit der Dschungelshow Exotik und Sonne in die Wohnzimmer zaubern zu können“. Trotz des Optimismus des Unterhaltungschefs zeigen sich manche Fans der Show skeptisch und weisen auf die Gefahr für Cast und Crew hin.

„Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“-Crew wird „in einer Bubble leben“

Keinesfalls wolle man auf Kosten der Crew und des Cast drehen. Die Gesundheit der Beteiligten wird stets Vorrang haben, versichert Markus Küttner. Das deutsche sowie das südafrikanische Produktionsteam würde vor Ort wie „in einer Bubble leben und arbeiten“. Weiter setzt RTL auf die doppelte Impfung, auch das Boostern sei ein guter Schutz in einem Virusvariantengebiet. Regelmäßig werde auch getestet, sodass Küttner von einer hohen Sicherheit aller ausgeht. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir bei der Dschungel-Produktion in Südafrika sicherer sind als in manchem Büro in Deutschland“, so Küttner im Interview.

Dschungelcamp-Chef Küttner verspricht: „Das wird richtig toll“

Die Fans dürften sich auf die neue Location freuen, denn der Dschungelcamp-Chef verspricht spannende Neuerungen. „Hier wird es einen ganz neuen Look geben“, freut er sich. Einen Nachteil sieht er allerdings in der fehlenden Zeitverschiebung. Während das Moderationsduo Sonja Zietlow* und Daniel Hartwich* in Australien stets im Hellen die Show leiteten, müssen sie nun in der Dunkelheit stehen. „Südafrika ist im Winter nur eine Stunde voraus, Queensland in Australien neun Stunden. Daraus ergeben sich einige Veränderungen in den Arbeitsabläufen“, erklärt Küttner. Dennoch ist er sich sicher: „Das wird richtig toll“. Erste Kandidaten* wurden bereits bekannt gegeben, auch Ex-Bachelor Paul Janke wird sich den Aufgaben des Dschungels stellen*. Über die Teilnahme von „Bauer sucht Frau“-Star Iris Abel wird derzeit noch gemunkelt.

Sollte sich die Lage noch drastisch ändern, wird RTL reagieren müssen. Eine Alternative für Südafrika gibt es nicht, womit eine Absage unumgänglich werden würde. (ale)

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