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Thomas Gottschalk moderierte insgesamt 22 Jahr lang "Wetten, dass..?".

Showmaster über das Aus

"Wetten, dass..?": Das sagen Gottschalk und Elstner

Mainz - Das angekündigte Ende von "Wetten, dass..?" sorgt für Aufsehen unter deutschen Fernsehzuschauern. Doch was sagen die einstigen Showmaster Thomas Gottschalk und Frank Elstner dazu?

Thomas Gottschalk (63), von 1987 bis 1992 und 1994 bis 2011 in 151 Ausgaben die zentrale Figur der ZDF-Show „Wetten, dass..?“ wird nach eigenen Worten „mit Anfragen zum Ende von "Wetten, dass..?" überschüttet“. „Aus verständlichen Gründen“, wie er am Sonntag in einer E-Mail an die Nachrichten-Agentur dpa schrieb.

„Weder Häme noch Besserwisserei sind jetzt gefragt“, formulierte Gottschalk weiter. „Natürlich habe ich eine ganz besondere Verbindung zu "Wetten, dass..?" und kann eine leichte Wehmut nicht leugnen, finde aber im Moment keine rechten Worte, diese zitatfähig zu formulieren. Ich trauere, wie man so schön sagt, still. Und das will bei mir was heißen.“

Lanz verkündet Ende von "Wetten, dass..?"- Bilder der Show

Lanz verkündet Ende von "Wetten, dass..?"-  Bilder der Show

Sonst habe er zu diesem Thema weder getwittert noch sich sonst irgendwo geäußert. Dem Nachrichtenportal „Spiegel Online“ hatte er in einem Telefonat am späten Samstagabend gesagt: „Dann hätte ich das Ding auch gleich selbst an die Wand fahren können.“ Der zitierte Satz sei dem „spontanen Schock geschuldet“, schrieb er am Sonntag.

„Dabei möchte ich es nun aber belassen und mich zumindest in der ersten Erregung nicht weiter äußern“, so Gottschalk.

Show-Erfinder Frank Elstner: "Vielleicht ist es gut"

Entertainer und "Wetten, dass..?"-Erfinder Frank Elstner sagte der Münchner Zeitung tz: "Ich sehe die Entscheidung mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Natürlich ist es immer traurig, wenn etwas zu Ende geht, aber lachend, weil ich an eine Wiederbelebung glaube." Zu der Ausgabe am Samstag sagte er: "Ich fand die Sendung gestern gut, mit tollen Wetten, interessanten Gästen und einem konzentrierten Markus Lanz. Ich kenne keine Sendung die bei 23,1% Marktanteil eingestellt wird. Aber vielleicht ist es ja wirklich gut, dass endlich mal Ruhe einkehrt und wir dürfen alle gespannt sein, wie sich die Medienlandschaft weiter verändert.“

dpa/tz

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