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Das Duo Marta Jandova und Vaclav Noid Barta aus der Tschechei bei einer Probe für den ESC 2015.

Nach Bombendrohung beim GNTM-Finale

ESC 2015: Wiener Stadthalle wird Hochsicherheitstrakt

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Wien - Nach der Bombendrohung beim GNTM-Finale in Mannheim wurden die Sicherheitsvorkehrungen für den ESC 2015 in der Stadthalle in Wien noch einmal erhöht. Worauf sich Gäste einstellen müssen:

Update 22. Mai 2015: In unserem ESC-Ticker zum Finale finden Sie am Samstag neben News und Hintergründen auch Eindrücke von unseren Reportern vor Ort. Außerdem wird es parallel zur Musik-Show am Abend einen Live-Kommentar von tz.de-Redakteur Haakon Nogge geben.

Update 1 vom 19. Mai 2015: 200 Millionen Menschen schalten ein, wenn Europa beim Eurovision Song Contest untereinander ausmacht, wer der Beste im Singen ist. Am Samstag steigt das große Finale des ESC, davor finden bereits zwei Halbfinalshows statt. Verpassen Sie keine Neuigkeiten und Gerüchte aus Wien - wir versorgen Sie hier in unserem Ticker mit allem, was beim ESC wichtig ist.

Update 2 vom 19. Mai 2015: Zum 60. Mal findet heuer der Eurovision Song Contest statt. Am Dienstag beginnt das erste Semifinale, am Donnerstag geht es im zweiten weiter und am Samstag steigt die große Finalshow. Wann Sie wo einschalten müssen, wenn Sie den ESC nicht verpassen wollen, können Sie hier nachlesen.

Eine Bombendrohung in einer Live-Sendung schien bisher fast undenkbar. Doch dann musste am Donnerstagabend genau aus diesem Grund das Finale der 10. Staffel von "Germany's Next Topmodel" abgebrochen werden. Nun soll das Finale zwar nachgeholt werden - allerdings nicht mehr live. Das geht beim ESC 2015, der am 23. Mai in der Wiener Stadthalle stattfindet, aber nicht. Deshalb haben die Verantwortlichen nun die Sicherheitsmaßnahmen drastisch verschärft. Das berichtet das österreichische Nachrichtenportal oe24.at.

Allein 1,3 Millionen Euro seien nun für den Posten Sicherheit eingeplant. Bislang wurde der Veranstaltungsort von den Behörden schon zwei Mal geprüft - zum letzten Mal am 10. Mai während einer zehnstündigen Aktion. 80 Polizisten waren im Einsatz, um mögliche Sprengsätze aufzuspüren und nach radioaktivem Material zu suchen. Beim ESC-Finale 2015 werden 300 Polizisten und 400 Securitys vor Ort sein.

Jede Person - ganz egal, ob Personal oder Besucher - muss sich vor dem Betreten der Wiener Stadthalle einer strengen Sicherheitskontrolle unterziehen. Dazu gehört zum Beispiel das Durchleuchten von Taschen. Wer Gefäße mit Flüssigkeiten mit mehr als 150 Millilitern bei sich trägt, muss diese abgeben. Es soll ähnlich streng wie am Flughafen kontrolliert werden.

Angst müssen die 10.000 Gäste in der Halle und die 27 Interpreten des ESC-Finales 2015 aber nicht haben. Event-Manager Pius Strobl versichert: „Wir sind ganz ruhig und können auch beruhigen. Es kann sich jeder sicher fühlen bei uns.“

Sie wollen Ihr ESC-Wissen testen? tz.de hat ein launiges Quiz mit 25 Fragen zum Eurovision Song Contest für Sie zusammengestellt.

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