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Er liegt aktuell bei den Wettquoten ganz oben: Sergey Lazarev aus Russland.

Wer gewinnt den Eurovision Song Contest?

Wettquoten zum ESC 2016: Die Top-Favoriten zum Anhören

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Stockholm - Das sind die Wettquoten für den ESC 2016. Wir zeigen alle Top-Favoriten mit ihren Songs zum Anhören. Und wie sind eigentlich die Quoten für Deutschland? 

Vor jedem Eurovision Song Contest fallen gespannte Blicke auf die Wettquoten, sei es von den Fans oder den Kandidaten. Sagen sie doch aus, wer zu den Top-Favoriten zählt und wer eher geringe Chancen auf den Sieg hat. Die Quoten haben auch schon oft recht bewiesen - doch sie lagen auch nicht selten falsch.

So lag etwa 2014 vor den Halbfinals noch der armenische Künstler Aram MP3 bei den Wettquoten vorn. Am Tag vor dem eigentlichen Eurovision Song Contest dann die Überraschung: Conchita Wurst aus Österreich mauserte sich zur Mitfavoritin. Und gewann dann am Ende tatsächlich den Wettbewerb, während Aram MP3 sich mit dem vierten Platz im Endausscheid zufrieden geben musste.

ESC 2016: Sergey Lazarev aus Russland Top-Favorit - vor Jamala aus der Ukraine

Soll heißen: Die Top-Favoriten können sich laufend ändern. Stand Mittwoch Nachmittag, also nach dem ersten Halbfinale und vor dem zweiten, gibt es aber einen GANZ klaren Kandidat für den Sieg: Laut dem Wettquoten-Vergleich Nicerodds liegt Russland bei sämtlichen Anbietern deutlich vorne. Demnach werden Sergey Lazarev mit seinem Song "You are the only one" also die allerbesten Chancen eingeräumt - der Pop-Song geht ins Ohr, die bunt animierte Show allerdings wirkt etwas vom Vorjahressieger Mans Zelmerlöw aus Schweden übernommen. Aber was einmal funktioniert, kann ja auch ein zweites Mal funktionieren.

Auch beim zweiten Top-Favoriten neben Russland sind sich die Wettanbieter einig: Sie sehen die Ukraine übereinstimmend auf Platz 2. Die Sängerin Jamala hat mit ihrem Titel "1944" also auch beste Chancen. Die Ukraine muss sich zwar erst übers zweite Halbfinale für das Finale am Samstag qualifizieren. Aber das ist dann wohl eher eine Formsache.

ESC 2016: Auch Frankreich mit guten Chancen

Platz drei in den Wettfavoriten geht nach Frankreich. Der schnuckelige Amir singt teilweise in seiner Muttersprache den Song "J'ai cherché" - ein echter Ohrwurm. Die Strophen sind auf Französisch gehalten, in Bridge und Refrain switcht Amir dann ins Englische. Der Mitfavorit kann sich übrigens entspannen. Weil Frankreich als einer der größten ESC-Geldgeber fürs Finale gesetzt ist, muss er nicht durch die Vorausscheidungen.

Amir ist übrigens nicht der Einzige, der beim Eurovision Song Contest auf Französisch singt. Das ist keine Überraschung. Dass es allerdings ausgerechnet Österreich tut, das ist dann doch verblüffend. Für die Alpen-Nation tritt Zoë mit dem Titel "Loin d'ici" an. Sie hat zwar schon viele Sympathien versammelt. Aber zu den Favoriten beim ESC zählt Zoë nicht - die Wettanbieter sehen sie eher rund um Platz zehn. Unwahrscheinlich also, dass Zoë den Coup von Conchita Wurst für Österreich wiederholen kann. Sie ist also maximal Geheimfavoritin.

ESC 2016: Deutschland nicht unter den Favoriten

Über diesen Status würde sich Deutschlands Teilnehmerin Jamie-Lee allerdings wohl freuen. Von vielen Experten wurden ihr zwar nach ihrem Sieg beim ESC-Vorentscheid mit "Ghost" gute Chancen eingeräumt. Doch die Wettanbieter sehen das ganz anders und verorten sie eher im Mittelfeld oder sogar noch weiter hinten. Ob es ein Debakel für Jamie-Lee beim Eurovision Song Contest gibt? Wir wollen es nicht hoffen.

Den vierten und fünften Platz auf der Top-Favoriten-Liste der Wettanbieter wollen wir Ihnen auch nicht verschweigen: Der erst 17-jährige Frans würde gerne für Schweden wiederholen, was Mans Zelmerlöw im Vorjahr gepackt hat: den Sieg. Und ihm werden auch nicht die schlechtesten Chancen dafür eingeräumt. Auch Australien darf hoffen: Die "X Factor"-Gewinnerin Dami Im rangiert auf Platz 5 in der Favoriten-Liste.

Wer den ESC-Sieg tatsächlich erringt, erfahren wir am Samstagabend. Sie bleiben bei unserem Portal im Live-Ticker auf dem Laufenden.

lin

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