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Lena Meyer-Landrut sitzt mit in der Jury für den deutschen Vorentscheid für den ESC 2017.

Entscheidung per Casting-Show

ESC 2017: Der Vorentscheid kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Köln - In den vergangenen Jahren hat Deutschland beim Eurovision Song Contest ein mieses Bild abgegeben. Jetzt will die ARD zurück in die Erfolgsspur - mit einem neuen, alten Konzept.

Update vom 2. Februar 2017: Im vergangenen Jahr landete Deutschland beim Eurovision Song Contest wieder auf dem letzten Platz. Beim ESC in Kiew soll es heuer besser laufen. Fünf Newcomer wollen heuer für Deutschland antreten. Wir haben bereits zusammengefasst, welche Teilnehmer beim ESC-Vorentscheid 2017 für Deutschland antreten.

Zurück zu den Wurzeln: Bei einem Casting-Wettbewerb soll entschieden werden, wer Deutschland im nächsten Jahr beim Eurovision Song Contest (ESC) vertritt. Demnach soll ein Newcomer ins Finale geschickt werden, das in Kiew stattfinden wird.

Mit Lena Meyer-Landrut wird die ESC-Gewinnerin von 2010 in der Jury sitzen, wie die ARD am Mittwoch in Leipzig mitteilte. Zusammen mit Tim Bendzko und Florian Silbereisen wird sie die Kandidaten kommentieren, ohne aber abstimmen zu dürfen, wer mit welchem Lied in die Ukraine fährt. Das Recht haben allein die Zuschauer. Barbara Schöneberger wird die Live-Show „Unser Song“ moderieren, die am 9. Februar 2017 (im Ersten, 20.15 Uhr) aus Köln gesendet wird.

Newcomer gesucht

Das Konzept für den kommenden ESC-Vorentscheid lehnt sich an den Vorentscheid "Unser Star für Oslo" an, bei dem 2010 Meyer-Landrut entdeckt wurde. In einem ersten Schritt können sich nun junge Musiker um eine Teilnahme bewerben. Ein eigenes Lied müssen die Kandidaten nicht mitbringen: „National und international erfolgreiche Produzenten“ sollen Songs speziell für den ESC schreiben.

Aus den Bewerbern soll eine Jury in zwei Casting-Runden am Ende fünf Finalisten auswählen, die beim Vorentscheid gegeneinander antreten werden. 

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Nicht noch mal auf den letzten Platz

Der für den ESC zuständige ARD-Koordinator Unterhaltung, Thomas Schreiber, begründete das Konzept damit, dass Deutschland international seit 2002 die besten Ergebnisse mit Siegern aus Castings und eigens für sie produzierten Liedern erzielt habe. So hatten Max Mutzke und Roman Lob 2004 beziehungsweise 2012 jeweils den 8. Platz belegt, Lena hatte 2010 in Oslo den ESC gewonnen.

In den beiden vergangenen Jahren hatten die deutschen ESC-Teilnehmerinnen Jamie-Lee und Ann Sophie jeweils den letzten Platz belegt, 2013 und 2014 landete Deutschland im unteren Drittel der Rangliste.  

afp/dpa

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